Mein Jahresrückblick 2021 – „Ich hatte einen Plan – und der ist aufgegangen“

Das war ein wildes Jahr! Wer hätte das gedacht? Voller Fülle, neuer Erfahrungen und ja – vor allem in die Sichtbarkeit „fliegen“… Deshalb habe ich das Bild mit den ausgebreiteten Armen als Beitragsbild für diesen Jahresrückblick gewählt. Denn durch das Bloggen habe ich mich auf zu neuen Ufern gemacht, meine Komfortzone mehr als einmal verlassen – und erwarte mit Spannung, was mich aus den vielen Start-, Flug- und Landeversuchen in 2021 weitertragen und begleiten wird ins neue Jahr.

Das Erinnern an die letzten 365 – zum Teil einsamen, verrückten, belastenden, aber auch entspannten, ruhigen und ‚anderen‘ – Tage hilft mir, das viele Schöne zu sehen, das sich trotz der langen Pandemie in meinem Leben ereignet hat – beruflich wie privat. Und vor genau einem Jahr war eben dieser 1. Jahresrückblog mein Start ins regelmäßige Bloggen. Und in diesem Jahr habe ich 20 Tage lang gemeinsam mit fast 1.000 anderen Menschen an meinem Jahresrückblick 2021 getextet – und wie geplant am 20.12.21 auf den Veröffentlichen-Button gedrückt.

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Mein Jahr 2021 – rund um meinen Blog PRojektText

Das war neu in 2021 – und bleibt in 2022

Ganz viel Neues ist in diesem verrückten, 2. Corona-Jahr passiert – und die allermeisten davon haben mit meiner Entscheidung zu tun, Mitglied in The Content Society (TCS)* geworden zu sein. Eine Entscheidung, die genau richtig war, um Corona auf sinnstiftende Weise die Stirn zu bieten, in den kreativen Schreibfluss zu kommen, tolle neue Frauen kennenzulernen – wenn auch überwiegend erstmal virtuell – und unglaublich viel Neues zu lernen und anzuwenden. Ich bin dem Universum deshalb sehr dankbar dafür, dass es mich hat über Judith Peters aka Sympatexter und ihre dynamisch bloggenden Emanzonen hat stolpern lassen. Ihre Challenge „Jahresrückblog 2020“ war mein Startschuss ins regelmäßige Bloggen und Schreiben. Auch 2022 werde ich dabei sein und weiter bloggen, denn der Kurs ist jeden Cent wert! #yeahichwillverlängern ist ein Angebot, das ich definitiv nicht ausschlagen konnte 🙂

Wenn du dich jetzt mit meinem Affiliate-Link zur TCS anmelden möchtest, sehen wir uns dort (und ich freue mich über eine kleine Provision, für dich ändert sich nichts):

Schreiben ist meine Leidenschaft, sieht man, oder?! Mein Post zum Bloggen im April.

Vom Sie zum du

Vielleicht hast du es beim Lesen schon bemerkt? Neu ist ab sofort, dass ich meine Leser:innen nun duze statt sieze – in der Internetgemeinschaft ging mir das „Sie“ zunehmend schwerer von der „Tastatur“ und ich bin jetzt glücklich mit dieser Entscheidung. Meine älteren Beiträge werde ich nach und nach überarbeiten – solange wird es hier beide Formen geben. So ist das im dynamischen Bloggen – was nicht mehr passt, wird ohne wenn und aber kurzerhand geändert.


Meine Blogbeiträge 2021 – Plan und Ist

Ich war im Januar angetreten, bis Ende 2021 mindestens 52 Blogbeiträge zu schreiben – also jede Woche einen. Insgesamt habe ich mit diesem epischen Jahresrückblick ganze 55 Blogbeiträge geschafft – darauf bin ich sehr stolz. Zumal ich seit dem Sommer eine kleine Schreibflaute hatte und nicht so leicht in den Schreibfluss zurückfand. Doch u. a. dank meiner Elfchen- und Zelfchen-Formate konnte ich tatsächlich wieder aufholen.

Eine passende Zahl ist die 55 übrigens noch dazu – bin ich doch im September 55 Jahre alt geworden… Ein Zufall?! Wer weiß das schon… Jedenfalls habe ich es nie vorher geschafft, ein ganzes Jahr lang am Stück zu bloggen! Aber wie beim Sport ist es auch beim Schreiben: Das Team zieht einen in der Kreativflaute kräftig mit, und je mehr und regelmäßiger man trainiert, desto leichter fällt es, ja es wird mir automatisch ein Bedürfnis, das ich nicht mehr missen möchte!

Außerdem hat Judith den Blogbot programmiert, der ist richtig perfide. Wenn man mal nichts gebloggt hat bis zum Freitag der laufenden Woche, erinnert er einen sanft aber bestimmt daran – manchmal sogar bis zu sieben Mal an einem Tag… Die freundlichen Mails, die das Postfach fluten, kann man einfach nicht ignorieren… Sei es, wie es ist: Die Themen, die ich 2021 nicht geschafft habe, werden dann im kommenden Jahr verarbeitet, ist doch klar!

Zoom-Verlosung meiner Zelfchen-Karten bei Korina
Ich blogge und zoome regelmäßig mit und in The Content Society. Hier die Zoom-Verlosung meiner Zelfchen-Karten bei Korina am 12.12.21. Foto: Nicole Isermann / NicPR


Jawohl, ich bin verliebt – in meine Elfchen und Zelfchen

Gleich zu Anfang war ich beim Bloggen auf die kleine Gedichtform der Elfchen gestoßen – und ich hätte nicht gedacht, dass sich aus diesen Mini-Gedichten soviel Freude, Spaß, Schreibfluss und Kreatives entwickeln würde – von gewusst wie bis zur eigenen Challenge in 10 Monaten!

Nicole mit blau-weiß-gestreifter Nikolausmütze
Hier geht es zum Anmeldeformular. Collage: Nicole Isermann / NicPR
  • Von meiner Elfchen-Anleitung ausgehend habe ich auf Instagram regelmäßig Elfchen veröffentlicht.
  • Später hat sich das Format verselbständigt und ich begann, meine Zelfchen auch zu kleben – aus Zeitungsbildern und Überschriften zu aktuellen Themen. Die finden Sie alle hier auf meinem Blog unter der Kategorie Elfchen.
  • Und weil das so schön aussah, habe ich mit Korina zusammen meine erste gedruckte Zelfchen-Karte für ihren Adventskalender gedruckt – und wir waren zurecht sehr stolz auf unser Werk.
  • Im November habe ich – mitten im größten Jahrestagungsstress im Naturpark Lüneburger Heide (ich arbeite in Teilzeit beim Verband Deutscher Naturparke) – an der #Novemberelfen-Challenge auf Instagram teilgenommen und täglich ein Elfchen zu einem vorgegebenen Wort gepostet. Das hat mich tatsächlich entspannt und gar nicht gestresst, und ich konnte meinen Fokus kurz auf etwas ganz anderes als Pressearbeit, Interview-Orga und Tagungs-To-dos lenken.
  • Eine Elfchen-Challenge ist ebenfalls entstanden: Im Advent habe ich für jede Woche drei Schreibimpulse vorgegeben. Wenn du bis zum 31. Dezember 2021 mitmachst und mindestens ein Elfchen mit dem Hashtag #AdventskalenderElfchenChallenge veröffentlichst, landest du in meinem Lostopf und kannst gewinnen – eins meiner Original-Zelfchen nämlich! Natürlich mache ich mit dieser Challenge auch im Adventskalender von The Content Society mit, ich verstecke mich hinter dem 21. Türchen.

Drei meiner Original-Zelfchen, die als Gewinn zur Auswahl stehen. Zelfchen: Nicole Isermann / NicPR


Mein liebster Blogbeitrag: Meine erste eigene Blogparade zum Gendern

Meine allerliebsten- und auch anstrengendsten Blogbeiträge waren die drei zu meiner ersten eigenen Blogparade. Anlässlich des Frauentags am 8. März habe ich zur Blogparade Gendergerechtigkeit aufgerufen. Das war ganz schön viel mehr Arbeit, als ich anfangs gedacht hatte, doch sie hat sich gelohnt: Der Aufruf, mein eigener Beitrag und die Zusammenfassung der Beiträge aller 13 Teilnehmer:innen waren episch. Ich habe viele verschiedene Haltungen und spannende Möglichkeiten zur Umsetzung einer gendergerechteren Sprache kennengelernt. Du solltest die Zusammenfassung unbedingt lesen, wenn dich das Thema auch umtreibt! Auch der Aprilscherz „Warum heißt es eigentlich „die“ Führungskraft?“ – mein erster überhaupt und gemeinsam mit meiner Blogging-Buddy Korina entstanden – steht damit unmittelbar in Zusammenhang. Er ist gar nicht „nur“ lustig gemeint. Vielleicht magst du ja mal in unsere Beiträge reinlesen und unsere Petition unterschreiben – damit es schnell mehr als 9 werden?!

Mein erstes Interview auf meinem Blog – wann beantwortest du mir 8 Fragen?

Im November habe ich mein erstes Interview geführt. Ab sofort wird es regelmäßig alle zwei Monate ein neues Interview mit der Überschrift Fokus Kommunikation geben. Den Anfang machte Dr. Martin Beck, der mir auf Facebook wegen seiner Leidenschaft für das Process Communication Model (PCM) aufgefallen ist. Lies gerne rein in meinen ersten Interview-Beitrag:

  1. „Fokus Kommunikation: 8 Fragen an Dr. Martin Beck zum Process Communication Model®“. Martin sagt: „Ich habe Kommunikation gesucht und Selbstmanagement bekommen. Mein Persönlichkeitsprofil öffnet mir die Augen für meine Bedürfnisse und ich habe Selbstfürsorge gelernt.“ Das und mehr erfahren Sie zum PCM.
  2. Im Januar werde ich Simone Blaschke interviewen – die Expertin für Text, Event und Projektmanagement verbindet ihre beiden Leidenschaften für das Schreiben und Reisen auf ihrem KultReiseblog. Ohne ihren Blogbeitrag zu Schloss Dyck wäre ich im Oktober nicht dort gewesen… Ein richtig toller Kultreise-Tipp nur einen Katzensprung entfernt!
  3. Auch für den April habe ich schon eine Interview-Partnerin: Heike Brandl, eine Mitbloggerin, wird mir u. a. Rede und Antwort stehen zum LINGVA ETERNA Sprach- und Kommunikationskonzept. Präsenz – Klarheit – Wertschätzung. Das sind die drei Säulen für eine gelingende Kommunikation.

Möchtest du auch mein:e Interview-Partner:in werden und mir und meinen Leser:innen deinen Ansatz, deinen Job oder deine Haltung rund um Fokus Kommunikation beschreiben? Dann sende mir diese gerne per Mail an nicpr [at] t-online.de

Ich liebe Blogparaden!

Meine vier Blogparaden-Beiträge handeln von mir als färbender, eigentlich „grauhaarigen“ Bloggerin mit Haltung, Genderbewusstsein und Betakurs-Liebe…

Neben meinen eigenen Themen und den Wochenaufgaben von The Content Society finde ich zusätzliche Schreibimpulse bei Aufrufen zu Blogparaden. Über den Tellerrand schauen und Antworten auf Fragen zu finden, die ich mir selbst zu diesem Zeitpunkt gar nicht gestellt hätte, finde ich sehr anregend. Das erweitert meinen Horizont, bringt mich zum Nachdenken – und lässt mich vielleicht sogar neue Wege beschreiten. An diesen drei Blogparaden habe ich – neben meiner eigenen zur Gendergerechtigkeit – in 2021 teilgenommen:

  1. Bloggen – ja oder nein? Meine 10 guten Gründe, um zu bloggen. Die Blogparade #liveloveblog von Meike Leopold im Januar half mir, anderen meine Leidenschaft für das Schreiben und bloggen zu erklären.
  2. Ganz und gar grau – oder auch nicht! Die Blogparade von Renate Schmidt mit dem Titel „Killen graue Haare das Business von Frauen?“ im März hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich persönlich finde nicht, dass graue Haare schädlich für selbstständige Frauen sind – und für mich persönlich ist die Zeit der natürlich grauen Haare noch nicht reif – ich fühle es einfach noch nicht. Und so färbe ich zunächst weiter. Doch wer weiß, wie lange noch?
  3. Kostenlose Beta-Kurse: Mein persönlicher Rückblick auf das für und wider als Teilnehmerin – und welche Kurse mich tatsächlich begeistern. Diesen Beitrag habe ich im Mai zur Blogparade von Michaela Schächner verfasst, die wissen wollte: „Hassliebe kostenlose Betakurse: Zerstören kostenlose Onlinekurse den Markt – oder sind sie ein Business-Booster?“. Ich finde es gibt sehr gute Gründe für und wider diese kostenlosen Online-Kurse – wenn Kursanbieter:in und Teilnehmer:in perfekt zusammenpassen und das Timing stimmt, geht es für beide Seiten auf. Doch das weiß man vorher leider nicht – und so hilft nur ausprobieren..

Einen weiteren Text für eine nächste Blogparade von Anna Koschinski zum Thema „Selbstfürsorge“ bereite ich aktuell vor – vielleicht magst du ja auch noch mitmachen? Bis zum 28. Februar 2022 kannst du an der Blogparade mit dem Hashtag #SelbstfürsorgeStärken teilnehmen.

Ich wachse – und meine Social Media-Kanäle wachsen mit

Meine Blogbeiträge teile ich natürlich auch über Social Media – sonst finden sie ja nicht zu ihren Leser:innen… Mit Instagram und Facebook experimentiere ich schon seit ca. zweieinhalb Jahren. Hier berichte ich in kurzen, journalistischen Texten – quasi als regelmäßige Fingerübungen – und mit eigenen Fotos aus meinem Leben, meinem Alltag, empfehle Kunst, Kultur oder Literatur, veröffentliche meine Elfchen und Zelfchen, finde Worte des Tages, die mich berühren oder beschäftigen, zeige mein ehrenamtliches Engagement oder nehme meine Follower:innen mit auf meine Reisen und Ausflüge. Ja, es macht Arbeit. Nein, es zahlt sich (noch) nicht in barer Münze aus. Ja, es macht Spaß, auch hier zu lernen, zu irren und sich auszuprobieren.

Meine 3 reichweitenstärksten Instagram-Posts in 2021

  1. 866 erreichte Konten mit einem Zitat: Ich zitiere gerne aus der Tageszeitung – und im Mai musste ich beim Lesen plötzlich losprusten! Dabei hatte ich zum Glück gerade keinen Tee im Mund, ich hätte danach putzen müssen, ehrlich! Da sind dem Journalist wohl etwas die Pferde, äh nee, die Seehunde – durchgegangen. Und ich hatte mit dem Kino im Kopf erstmal keine Lust mehr auf Strandurlaub 🙂 Das Zitatging wie folgt: „An warmen Tagen räkeln sich die Seehunde in der Sonne wie übergewichtige Strandurlauber…“
  2. 561 erreichte Konten mit einer Kulturempfehlung: Im November habe ich begeistert über die wunderbare Kunstausstellung „Licht und Transparenz“ im Bonner Münster berichtet. Jedes einzelne Werk passt perfekt an seinen Platz und unterstreicht den herrlich restaurierten Innenraum dieser beeindruckenden Kirche. Moderne Kunst in der Kirche: absolut kein Widerspruch, wenn sie so einfühlsam umgesetzt und kuratiert wird. Das war außerdem ein oft gelikter und sehr kommentarstarker Post.
  3. 507 erreichte Konten mit einem Urlaubs-Post über Türen in Heraklion: Ich liebe Türen! Seit ich in Irland war, fotografiere ich Türen mit Leidenschaft. Es gibt sooo viele unterschiedliche, so viele Details, Farben, Formen und Materialien. Es wird mir nie langweilig mit Türen, Toren und Portalen.

Türen in Heraklion auf Kreta, Juli 2021. Fotos: Nicole Isermann / NicPR

Mein Instagram-Profil

Und was soll ich sagen: In diesem Jahr ist meine Followerzahl auf Instagram deutlich gewachsen! Und zwar mit echten Menschen, die sich für meine Themen und Texte interessieren. Bis Mai hatte ich z. B. Ärzte, Soldaten oder Piloten mit seltsamen Nummern im Namen ohne sichtbares Profil nie blockiert. Dann lernte ich, dass sie schädlich für den Algorithmus sind, weil sie nicht interagieren. Also habe ich sie blockiert und reduzierte so innerhalb von nur 10 Minuten meine Follower von 377 auf 322. Puh, das war hart!

Fun Fact
Im August gestand mir eine Bekannte, dass auch sie damals meiner „Reinigungs-Aktion“ zum Opfer fiel – sie hatte inkognito still und interessiert mitgelesen und sich deshalb auch nach der Blockade nicht geoutet. Stattdessen ist sie auf meinen Blog gewechselt. Darüber haben wir beide sehr gelacht!

Ich hatte mir im Stillen vorgenommen, bis zum Jahresende 400 Follower zu haben – und schon am 3. Advent blinkte mir diese Wunschzahl entgegen. Ich freue mich sehr darüber und sage danke fürs Lesen, Liken, Kommentieren und Teilen! Während ich dies schreibe, sind es 402 – es dürfen gerne noch mehr werden…

Mein Facebook-Profil

Auf meinem Facebook-Profil teile ich alle Postings direkt von Instagram. Ich weiß, das soll man nicht, aber aus Zeitgründen schaffe ich es gerade nicht anders. Damit die Menschen, die mir nur dort folgen, auch informiert sind, ist das mein Kompromiss. Derzeit habe ich 447 Freunde – gehörst du schon dazu?

Meine Facebook-Seite

Diese Seite fristet derzeit noch ein Schattendasein und wird von mir oft schlicht vergessen – aber das soll sich 2022 ändern. Meine Experten-Artikel, Tipps zum kreativen Schreiben und beruflichen Erfolge werde ich ab sofort regelmäßig auf meiner Facebook-PRojektText-Seite teilen – ich freue mich, wenn du mich abonnierst! Dann hätte ich schon eine Person mehr als 154 Abonnenten.

Mein LinkedIn-Profil

Auf LinkedIn teile ich derzeit meine Blogbeiträge und kommentiere manchmal Posts, die mir ins Auge fallen, auch hier gilt „die Zeit, die Zeit…“ Ich habe 162 Kontakte und auch hier möchte ich in 2022 noch aktiver werden.

Pinterest – da will ich 2022 ran

Ich habe ein Pinterest-Profil. Punkt. Genau – da soll mehr passieren im nächsten Jahr, denn vor allem der sog. Evergreen-Content bringt dort viel Reichweite. So sagt man, und das möchte ich unbedingt überprüfen. Wenn du Pinterest schon besser nutzt als ich und gute Tipps für mich haben, freue ich mich über deine Nachricht in den Kommentaren.

Meine Kurse und Challenges in 2021

Ich habe neben dem wahnsinnigen Input, den allein die Content Society bietet, im Netzwerk viele weitere spannende Kurse und Challenges mitgemacht, um mich auszuprobieren, zu vernetzen, sichtbar zu werden und mehr zu lernen. Manches war erfolgreich, anderes werde ich im neuen Jahr angehen. Zu den spannenden und guten Kursen gehörten:

Foto, Podcast, Video, Netzwerken und Bloggen

  • #meettheblogger21 – Die Netzwerkparty für Blogger & Content Creators auf Instagram von Anne Häusler im April
  • zwei Fotoworkshops „Starke Bilder – starke Stories“ von Kerstin Sönnichsen im Februar und Juni. Sie zeigt dir, wie du selbst tolle Fotos mit dem Handy machst und bearbeitest und du lernst bei ihr den besonderen Blick für die außergewöhnliche Perspektive
  • The Blog Bang (Juni) und Boom Boom Blog (7 Tage im April) von Judith Peters – quasi die kleinen Schwestern der Content Society
  • diese Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters – für den epischsten Jahresrückblick, den die Bloggerszene je gesehen hat. Lies gerne auch in meinen unvollendeten Jahresrückblick 2020 rein.
  • Ein Podcast-Kurs von Heike Wegener, die ich aus einem lokalen Netzwerk kenne – denn ein Podcast soll kommen, zu Anfang möchte ich meine Blogbeiträge vertonen.
  • Die 5-tägige Video-Challenge von Wiebke Anton im September – täglich ein kleines Video drehen hat mich weit aus meiner Komfort-Zone herauskatapultiert – und gleichzeitig Lust auf mehr gemacht. Seither probiere ich ab und zu Reels und Videos aus – da kann aber noch mehr passieren.

Wenn ich so auf diese Liste schaue, bin ich selbst ein bisschen beeindruckt – ich habe echt viel gelernt, ausprobiert und gewagt – und gleichzeitig jede Menge neuen Content in den verschiedensten Formaten produziert. Ein richtig gutes Gefühl!

Zwei neue Kund:innen hatte ich mir für 2021 gewünscht

Für das Jahr 2021 hatte ich mir ein bis zwei neue Kund:innen bzw. Aufträge gewünscht. Das klingt nicht viel, doch ich arbeite derzeit sehr gerne in Teilzeit als Verantwortliche für Kommunikation und Pressearbeit bei einem Verband, in dem es um Naturparke, Naturschutz, Regionalentwicklung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Tourismus geht. Nebenbei möchte ich mich als Freelancerin wieder sichtbarer machen und Aufträge akquirieren. Die Mischung aus angestellter und freier Arbeit finde ich sehr reizvoll, so kann ich mich trotz eines festen Jobs in neue Themen einarbeiten. Mein Wunsch für 2021 hat sich erfüllt – einige Aufträge haben sich angebahnt und werden 2022 realisiert:

  1. Ich hatte im Frühjahr eine Anfrage einer völlig neuen Kundin durch ein Netzwerk. Sie war sehr interessiert, ihren Auftrag musste sie u. a. wegen Corona aber wieder zurückziehen..
  2. Mein alter Arbeitgeber – ein Cateringunternehmen – hat im Sommer kurzfristig eine Pressemitteilung in Auftrag gegeben, innerhalb von 2 Tagen passierten Briefing, Schreiben, Abstimmung und Rechnungstellung. Das ist möglich, wenn man vorher schon 10 Jahre zusammengearbeitet hat. Seit ich dort aufgehört habe, konnte ich immer wieder kleinere Projekte übernehmen, bevor Corona auch hier zuschlug.
  3. Eine ehemalige Kollegin, die sich als Hundetrainerin selbstständig gemacht hat, will aktiv regionale Pressearbeit machen – mein Konzept überzeugte. Hauptsächlich wegen Corona starten wir jetzt doch erst 2022.
  4. Für die Flüchtlingshilfe Friesdorf bin ich vor einigen Jahren ehrenamtlich tätig gewesen – jetzt werde ich im neuen Jahr die Website aktualisieren, denn es gibt Fördergelder. Ich bin gespannt.

Meine „Wunschliste fürs Leben“ 2021 – das habe ich abgehakt

Die Bucket List oder auch Löffelliste entstand im Januar – jetzt wird es also höchste Zeit mal zu überprüfen, was ich davon alles schon umgesetzt habe und abhaken kann. Wegen Corona ist alles rund ums Reisen bekanntlich eher schwierig. Und ich habe tatsächlich nur ein einziges Mal draufgeschaut in diesem Jahr… Ich nehme dich also jetzt mit rüber zur Wunschliste und schaue zusammen mit dir, was noch offen, schon gelungen oder ergänzungswürdig ist. Diese Liste ist dynamsich und bleibt deshalb, wo sie ist. Kommst du mit?

Aaaalsoooo: Ich sag mal so, es ist noch viel Luft nach oben, was die grünen Haken angeht – aber das ist schön, denn so bleiben mir ja viele Projekte für die Zukunft! Hast du eine Bucket-List? Falls ja, verlinke sie mir doch gern im Kommentar unten, mal sehen, was wir gemeinsam haben?

Wunschliste fürs Leben
Das Beitragsbild zu meiner Löffelliste, die ich am 19. Dezember 2021 überarbeitet habe… Collage: Canva

Was mich 2021 bewegt hat und was sonst noch war

Ein Kind zieht aus

Der Umzug meiner Tochter nach Stuttgart und ihr Studium an der Hochschule für Medien – endlich hat sie einen für sich passenden Studiengang in einer tollen Stadt gefunden! Nach einer ziemlich langen und auch für uns Eltern nicht immer einfachen Zeit der Suche mitten in Corona geht uns nun jedes Mal das Herz auf, wenn wir sehen, wie zufrieden sie in ihrer neuen Welt ist. Und ich muss zugeben: Ich beneide sie sehr um diesen Neuanfang, die Zeit des Studierens, des Ausprobierens und des die-Welt-entdeckens! Dankbar bin ich, dass sie uns auch weiterhin mitnimmt, einiges erzählt und regelmäßig nach Hause kommt.


Ein Kind erfindet sich neu

Die Entwicklung meines Sohnes weg von einem zu viel zockenden, verschlossenen „Corona-Jugendlichen“ im Lockdown hin zu einem selbstbewussten jungen Mann, der wieder in die Welt hinaus geht, für Freunde und Freundinnen da ist und Sport und gesunde Ernährung für sich (wieder)-entdeckt hat. Diese „Neuerfindung“ ist auch äußerlich sehr sichtbar und macht mein Mutterherz stolz und glücklich. Gerade unseren Kindern setzte und setzt Corona mit all seinen im wahrsten Wortsinn „asozialen“ Begleitumständen enorm zu, und so freue mich mich besonders, dass sie Kraft und Zuversicht für sich und andere haben.

Unsere Kinder sind ein Schatz! Damit sie nicht kaputt gehen und gesund bleiben, müssen wir gut auf sie aufpassen, sie stark und selbstbewusst machen. Nur mit Selbstvertrauen und Selbstliebe werden sie gut durchs Leben gehen. Foto: Nicole Isermann / NicPR


Die Pandemie spaltet Freunde und Familie

Corona und die Impfdebatte sind leider ein fester Bestandteil unser aller Leben geworden. Traurig gemacht hat mich, dass Corona manche mir sehr liebe Menschen dazu bringt, Brücken abzubrechen. Denn meine Überzeugung ist, dass gerade in dieser Zeit der Krise nur das WIR und der stetige Dialog miteinander uns weiterbringen, und nicht das Zurückziehen in die Verletzung. Aber Türen, die sich schließen, lassen sich hoffentlich auch wieder öffnen – irgendwann. Anstrengend sind die Diskussionen rund um Corona mit den mir nahestehenden Menschen, deren Ansicht ich nicht teile, und die meine ebenso nicht teilen. Trotzdem freue ich mich über den Austausch und Mut zum Dialog – so kontrovers er auch sein mag. Denn es gibt ja einen Grund, warum wir uns nahe stehen – und der hat sich durch Corona im Kern nicht geändert.

Not
Lage Ernst
Fall Zahlen Spiel
mit Leben. Corona: Ungeheuer
-lich…

Elfchen zu „Ungeheuer“ von Nicole Isermann / NicPR

Flexibilität durch Digitalisierung

Dass Freundschaften sich auch virtuell finden und pflegen lassen, ist eine wunderbare Erkenntnis und der einzig wirklich triftige Grund, warum Corona vielleicht doch einen Sinn hat. Ebenso wie die Tatsache, dass nun viel mehr Arbeitgeber:innen erkennen, dass das Arbeiten von zu Hause aus oder von überall auf der Welt nicht zu ihrem Schaden ist. Und uns Mitarbeitenden gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität und Selbstbestimmung ohne lästige Pendelei ermöglicht. So konnte ich z. B. zu Ostern während meines ersten veritablen Corona-Blues‘ kurzerhand meinen Urlaub von zu Hause „verlängern“ und eine Freundin besuchen. Wir haben beide gearbeitet und die Mittagspausen und Abende gemeinsam verbracht – ein Geschenk!

Gedanken zur Pandemie und ein Elfchen zum Wort Ungeheuer. Sehne mich nach Vernunft, Menschenverstand, Verantwortung und viel mehr WIR…

Meine Ehrenämter

Ich bin aus tiefstem Herzen ein soziales Wesen und deshalb nicht nur für Freunde und Familie da. Mir geht es in meinem Leben grundsätzlich richtig gut, und wenn ich Grund zur Klage habe, dann ist das auf eher hohem Niveau. Weil das so ist, setze ich mich ehrenamtlich für die Gesellschaft ein, seitdem ich Kinder und den Raum dafür habe. Denn Austausch, Netzwerken, neue Menschen kennenlernen, Neues lernen und verbindlich für andere da zu sein gibt mir – immer schon – mehr Kraft als sie mich kostet. Meine Ehrenämter seit 20 Jahren sind vielfältiger Natur.

Ehrenamt in der Schule

In diesem Jahr war ich soweit es erlaubt war – als Elternbetreuerin und Einsatzplanschreiberin im Selbstlernzentrum mit Bücherei des Gymnasiums (CDI) meiner Kinder aktiv. Im neuen Jahr werde ich noch drei Termine wahrnehmen. Danach hat mein Sohn hoffentlich sein Abitur bestanden und ich lasse dieses Ehrenamt nach 10 Jahren los.

Ehrenamt in der Kirchengemeinde für Kultur, Umweltschutz und Begegnung

Ich gehöre seit gut 3 Jahren dem Team des Café Selig in der Pauluskirche an und stehe freitags ein- bis zweimal im Quartal bereit, um zu backen, Kuchen, Kaffee und Tee anzubieten und die Kirche zu einem wunderbaren Ort der zwanglosen Begegnung für alle zu machen. Wir seligen Kaffeedamen unterstützen uns gegenseitig in schweren Zeiten – ich habe viel Hilfe und Zuspruch in unserer Zeit der Quarantäne im Januar bekommen, und besuche die, denen ich helfen kann, wenn es ihnen nicht so gut geht. Ein wertvolles Netz, das mich immer auffängt.

Sobald es wieder Kunst, Konzert und Kabarett in der Gemeinde geben darf, stehe ich auch da gerne wieder hinter der Theke, um die Gäste in den Pausen zu erfrischen – dieser Job macht mir wie das Café soviel Spaß, weil ich hier direkt mit Menschen zu tun habe.

REDAKTION & NACHHALTIGKEIT: In unserer Kirchengemeinde engagiert sich die Gruppe „Paulus for future“ (PFF) für den Erhalt der Umwelt und der Schöpfung: Sie sammelt Spenden für eine Solaranlage, organisiert Repaircafés, Kleider- und Pflanzentauschbörsen, erstellt Info-Flyer und -broschüren zu nachhaltigen Themen – und vieles mehr. An der neuen 12-seitigen Plastik-Broschüre habe ich im Sommer redaktionell mitgewirkt. Wer also gute Tipps zum Plastiksparen im Alltag sucht, kann diese auf der Website der Gemeinde herunterladen. Alle Illustrationen sind von der wunderbaren Konstanze Ebel aka @dichtungsding.

Da die Gemeinde gerade eine neue Website aufsetzt, unterstütze ich mit meiner Expertise bei der Planung und ersten Umsetzung. Die neue WordPress-Seite soll im neuen Jahr online gehen.

Das Lesefest Käptn Book

Mein Highlight in diesem Jahr war aber die Organisation der Käptn Book-Kinderbuch-Lesungen für unsere Evangelische Öffentliche Bücherei (EÖB) in der Pauluskirche zusammen mit Konstanze Ebel aka dichtungsding für Ende September. Denn das ist ein wirklich tolles Angebot vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn. Erstmals haben wir als Team hauptverantwortlich zusammengearbeitet, vorher hatte ich 2 Mal bei der Orga der Autor:innen mitgeholfen und vorher einige Jahre einige Lesungen vor Ort betreut. Diesmal war es also ziemlich komplex…

Man lernt jedes Jahr wieder tolle neue Kinder- und Jugendbuch-Autor:innen kennen – z. B. Finn-Ole HeinrichIris Schürmann-Mock oder Stefan Martin Meyer – und kann wunderbar lebendige Live-Lesungen genießen. Die leuchtenden Kinderaugen, die begeisterten Fragen und die engagierten Vorleser:innen – manche sind richtige Schauspiltalente! – machen mir große Freude!

Auch die Teamarbeit im Projekt macht mir großen Spaß! Was man alles in so einem Projekt beachten und mit wie vielen Menschen man sich abstimmen und kommunizieren muss, kannst du demnächst ausführlicher auf meinem Blog lesen! Wir organisierten insgesamt sechs Lesungen an fünf Tagen mit fünf Autor:innen und einem Sprecher für sechs verschiedene Kitas und Grundschulen und hunderte Kinder in der Kirche. Eine Aufgabe, der wir uns mit Respekt und Freude stellten.

Fun Fact:
Für dieses Ehrenamt habe ich übrigens beste Voraussetzungen, denn als Germanistin habe ich direkt nach dem Studium als Werkstudentin bereits die wunderbare „Leipzig liest“-Lesereihe anlässlich der Buchmesse Leipzig für den Bertelsmann Buchclub mit organisiert und einige Autoren wie z. B. Helmuth Karasek betreut. Sein Buch „Mein Kino“ steht noch immer mit seiner Widmung in meinem Schrank.



Meine Reisen in 2021 – ich hatte sehr viel Glück

Schnee im Allgäu?

Gleich Anfang 2021 hatten wir voller Optimismus einen Schneeurlaub in Oberstdorf gebucht (es ist wirklich die einzige geplante und gebuchte Reise in 2021). Denn wir dachten, dass bis Dezember – also jetzt – die meisten Menschen geimpft sind und das Leben wieder ein bisschen normaler verlaufen könnte. Wie wir uns getäuscht haben… Wir zittern angesichts der Omikron-Variante täglich, ob wir am 26.12. wirklich ins Allgäu fahren können. Dort liegt gerade schon viel Schnee – die Aussicht darauf ist einfach zu verführerisch, auch wenn ich selbst gar nicht Ski fahre. Karten für das Auftaktspringen der 4-Schanzen-Tournee hatten wir tatsächlich auch – das muss aber leider als Geisterspringen stattfinden. Unsere Enttäuschung war groß, sollte es doch zuvor unter 2G+ Bedingungen mit nur 25 % Zuschauer:innen an der frischen Luft möglich gewesen sein. Drücke uns also fest die Daumen! Hoffentlich bleibt uns das Glück hold…

Lüneburger Heide im November mit Heidschnucken und Exkursion zum Entkusseln

Im November war ich für meinen Teilzeit-Arbeitgeber, den Verband Deutscher Naturparke, erstmals seit Ende 2019 wieder auf einer Tagung. Mit echten Menschen. 2G+. Rund 150 Naturpark-Vertreter:innen kamen zu einem historischen Ereignis im Naturpark Lüneburger Heide zusammen. Sehr besonders waren diese persönlichen Begenungen nach der langen Zeit des Videokontaktes. Unser Hygienekonzept war perfekt und wir haben akribisch kontrolliert, mit Erfolg. Noch viel Schöner war die abschließende Exkursion zum Heideentkusseln. Auf einem Traktoranhänger mit Heuballen als Sitzgelegenheit und frisch gebackenen Krapfen zur Stärkung wurden wir in die Heide kutschiert, haben dort hart geschuftet und anschließend mit Heidschnucken gekuschelt, denn Schäferin Wiebke von der Höpen Schäferei kam mit ihren ihren zwei Hunden Ole und Bella und rund 700 Schnucken und Ziegen vorbei. Hach war das toll!

Du weißt gar nicht, was Entkusseln ist?

Hier kommt die Auflösung: Kusseln bedeutet auf Norddeutsch Büsche/Gebüsch. Also haben wir per mühevoller Handarbeit hunderte von kleinen und größeren Kiefern aus der Heide entfernt – damit die auch in den nächsten Jahren noch so schön lila und pink blüht, und nicht irgendwann doch zum Wald wird… Schnucken und Ziegen schaffen das alleine nämlich nicht, probier es also ruhig mal aus! Mit dieser wunderbaren Exkursion und Freiwilligenarbeit gingen 3 spannende Tagungstage genau richtig zu Ende.

Und wie geht es nun genau, das Entkusseln? Ganz einfach so:

  1. Die größeren, schon fest verwurzelten Kiefern-Sprösslinge mit einer Astschere direkt über dem Boden abschneiden. Das ist wichtig, damit sich die Trecker beim Einsammeln des Schnittes durch herausragende Stümpfe keine Löcher in die Reifen fahren.
  2. Die kleineren Kiefern samt Wurzeln herausziehen, sonst können sie erneut auskeimen.
  3. Möglichst alle erwischen!

Anstrengend. Befriedigend. Naturnah. Beruhigend. Zufriedenmachend. Sinnvoll. Ehrenamtlich.

Holland – Unbeschwert feiern und sein

In den Herbstferien hatten wir ganz großes Glück: Ein Freund wollte seinen runden Geburtstag in Holland feiern – die Planungen begannen vor einem Jahr. Und so machten wir uns mit ca. 40 anderen geimpften Gästen auf den Weg und hatten 5 Tage lang Gelegenheit, in einem großen Ferienhaus miteinander zu tanzen, feiern, spielen, plauschen, kochen und am Strand lang zu spazieren. Die Zahlen waren niedrig und in Holland gab es keinerlei Einschränkungen. Und keine:r ist krank geworden. Ein wunderbares Gefühl von Freiheit, das uns jetzt noch immer ein bisschen trägt. denn es war möglich, in einem kurzen Zeitfenster. Dafür bin ich dankbar!


Franken – Reise in die Vergangenheit

Mit meinem Mann bin ich Anfang August für eine Woche in den Naturpark Altmühltal gefahren – denn dort hat er als Kind mit seiner Familie oft Urlaub in einer Ferienwohnung gemacht. Der 93-jährige Vermieter und sein Sohn leben noch immer dort, und weil ich schon so viel über die „Beierleins“ gehört hatte, haben wir sie natürlich besucht. Das waren richtig schöne Begegnungen! Außerdem waren wir vorher in Frankfurt beim Onkel zu Besuch. Und in Schlüsselfeld an der A3. Kannte ich vorher nicht. Aber genau dort fanden wir „Die kleinste und geilste Brauerei in Franken“ – und unser neues Lieblingsbier. Eigentlich waren wir nämlich auf der Suche nach einem kleinen Café, als wir spontan von der A3 abfuhren. Aber die farbenfrohe Eigenwerbung hat uns ganz schnell umgestimmt. Und so bin ich dort zum 1. Mal in den Genuss eines leichten Sauerbieres gekommen – und noch dazu eines ganz besonderen! Diese sog. Gose wird nämlich zu über 40 Prozent aus krummen, regionalen Gurken gebraut. Und das riecht und schmeckt man tatsächlich! Folgerichtig wird es als „alkoholhaltiger Salat“ vertrieben.

Wir waren außerdem in Nürnberg (Dokumentationszentren Nürnberger Prozesse und Reichsparteitagsgelände); in Bayreuth (Fußballstadion und Stadtbummel), haben in den kleineren Städtchen Roth, Abenberg, Spalt und Mühlstetten viel historisches entdeckt, zünftig und (für mich ein bisschen zuviel) fleischlastig gegessen und sind natürlich auch gewandert! Diese 7 Tage waren randvoll mit wunderschönen Erlebnissen!

Mehr Impressionen findest du auf Instagram. Fotos: Nicole Isermann / NicPR


Kreta – spontan & schockverliebt

Zum 1. Mal war ich auf Kreta – zu diesem Urlaub bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Nachdem wir absolut gar nichts für diesen Sommer geplant hatten, aus bekannten Gründen, und es aus anderen, persönlichen Gründen so einige Hürden und Herausforderungen zu lösen gab, habe ich schließlich spontan für mich, meinen Sohn und dessen Freund 9 Tage Kreta gebucht. Dann konnte der Freund plötzlich nicht mitkommen – und so überredete ich die eigentlich konzentriert lernende Tochter dazu, spontan mitzukommen. Das Angebot ließ sie sich nicht entgehen, und so hatte ich mit meinen Kindern einen ganz und gar ungeplanten, wunderschönen Urlaub auf einer meiner neuen Lieblingsinseln. Wie sehr mich die Insel begeistert hat, siehst du auf meinem Instagram-Profil im Juli – ich habe seeehr viele Bilder und kleine Geschichten gepostet… Hier ein kleiner Ausschnitt:

Ein prachtvolles Farbenspiel erwartete uns überall auf Kreta – da reise ich nochmal hin! Fotos: Nicole Isermann / NicPR


Amrum – Lieblingsinsel vertreibt Coronablues

Im April hatte ich meinen allerersten Corona-Blues – bis dahin hatte ich das Beste aus der leidigen Situation gemacht – trotz verpatzter Australien-Traumreise (das liest du im Jahresrückblog 2020 wenn du magst), Lockdowns, Quarantäne und einer Corona kranken Tochter. Alles hatte ich – nicht zuletzt durch die tolle Unterstützung von Freunden – ganz gut gemeistert. Aber dann hat es mich ziemlich plötzlich doch gepackt: ein genervtes, frustriertes, erschöpftes, unglückliches und sogar wütendes Gefühl, nämlich diesem fiesen Virus auf unbestimmte Zeit ausgeliefert sein zu müssen, ohne Ende in Sicht. Doch ganz spontan erblickte ich ein Licht am Ende des Tunnels! Ich konnte ganz legal in der Wohnung von Freunden übernachten. Und so fuhr ich ganz alleine nach Amrum. Frische Luft, viel Spazierengehen, Schreiben, Kochen und das Alleinsein an sich haben mich aus diesem Blues wieder rausfinden lassen. Was für ein Glück, dass mir unvermutet und spontan genau im richtigen Augenblick die passende Lösung über den Weg lief. Ich glaube, das Universum wusste, dass es damals ganz doll nötig war…



Meine sportlichen „Erfolge“

Da die Sportkurse so lange ausgefallen und die Studios lange geschlossen waren, sind meine sportlichen Erfolge – sagen wir mal – semioptimal: Ich habe ein bisschen Online-Yoga gemacht, habe überhaupt kein Kraft- und Konditionstraining gemacht, und war 2020 und 2021 auch nicht in einem Schwimmbad. Dafür bin ich noch nie soviel Rad gefahren und gewalkt, gewandert und spaziert wie in diesem Jahr. Corona hat meinen Kilometerradius deutlich nach oben getrieben, da viele Begegnungen derzeit nur draußen in Bewegung stattfinden… Und nicht immer denke ich daran, meine App zu aktivieren, also waren es eigentlich noch ein bisschen mehr. Das hat sie für 2021 aufgezeichnet – schau mal:

  • 69 Mal (47 in 2020; 31 in 2019)
  • 518,641 km (343,559 in 2020; 219,648 in 2019)
  • 111:51:35 Stunden (70:57:59 in 2020; 39:41:14 in 2019)
  • an 10 verschiedenen Orten (5 in 2020)
  • in 3 Ländern: BRD, NL, Kreta/Griechenland (BRD und Australien in 2020)

Das finde ich allerehrenwert – und ich bin ziemlich stolz darauf. Aber für 2021 steht auf jeden Fall Krafttraining und Dehnung auf dem Plan, denn ich merke leider, wie mein Gewicht sich oberhalb meiner Wohlfühlmarke dauerhaft einzunisten versucht und meine Beweglichkeit deutlich zu wünschen übrig lässt. Auf in den Kampf also!

Ausblick auf 2022

In 2022 steht mindestens so viel auf dem Programm wie in 2021:

  • Die E-Mail-Automation muss ich endlich in Angriff nehmen.
  • Danach dann der Start meines Newsletters – im Advent habe ich schonmal mit meinen Freundinnen geübt und vom 1. bis 24. Dezember täglich eine Mail geschrieben. Da geht also noch mehr!
  • Eine neue Website auf WordPress.org werde ich aufsetzen, um in Zukunft mehr Flexibilität beim Bloggen zu haben. Das jetzige Baukastensystem ist veraltet und ziemlich eingeschränkt – wie man an manchen Stellen hier auch erkennen kann…
  • Oops – I did it again: Ich wollte verlänGERN – und ich hab es getan! 12 weitere Monate in der mitreißenden The Content Society stehen mir bevor – also mindestens 52 weitere Blogartikel schreiben, mich spitzer positionieren und meine Wunschkundinnen finden, Technik-Kung-fu bewältigen und vieles mehr. Ich freu mich drauf! Wenn du jetzt auch mitbloggen möchtest: Hier geht es über meinen Werbelink (für dich ändert sich nichts, ich bekomme eine Provision, wenn du buchst) zu

 

Jetzt bin ich gespannt – was ist nach dem Lesen dieses epischen „Jahresrückblicks“ bei dir hängen geblieben? Was nimmst du mit? Ich freue mich auf deine Kommentare!

 

Nicole Isermann

Nicole Isermann steht für Text, Redaktion, Content und PR mit Herz und Haltung! Mit Einfühlungsvermögen verfasst und bearbeitet die Wahlbonnerin Texte, die ankommen, berühren und Mehrwert liefern - am liebsten für Soloselbstständige mit echtem Herzens-Business. Ihre Lieblingsthemen sind Essen & Trinken, Lesen & Schreiben, Reisen & Kultur, Natur & Umwelt oder Engagement & Lernen. In den kreativen Schreibfluss findet Nicole u. a. mit ihren kreativen Elfchen und Zelfchen. Wenn sie nicht schreibt, engagiert sie sich ehrenamtlich für Kultur-, Kirchen- und soziale Projekte.

8 Gedanken zu „Mein Jahresrückblick 2021 – „Ich hatte einen Plan – und der ist aufgegangen“

  • 31. Dezember 2021 um 18:06
    Permalink

    Ich staune, wieviel du doch unterwegs warst … Reisen ist offenbar eine deiner großen Leidenschaften. Mit der Website können wir uns gleich mal zusammentun. Ich werde nächste Woche starten. Und ich freue mich auf unser Interview. Ich grüße dich herzlich aus dem Spessart, Heike

    Antwort
    • 9. Januar 2022 um 18:12
      Permalink

      Liebe Heike,
      ja ich bin selbst überrascht, wie viele Reisen doch durch glückliche Zufälle ganz ohne Planung möglich waren – und empfinde es als großes Geschenk. Ja ich liebe es, unterwegs zu sein – im Kleinen wie im Großen. Und hoffe, dass ich das nächste Mal auch hier bin, wenn du Bonn wieder einmal besuchst… Lass uns gerne zu Website und Interview bald austauschen – ich freue mich!
      Lieben Gruß von Nicole

      Antwort
  • 26. Dezember 2021 um 21:45
    Permalink

    Liebe Nicole, dein Jahr war ja super spannend und so viel gibt es zu berichten! Wir haben eine ganze Menge gemeinsam:, ich liebe such bligoaraden, ich möchte jetzt auch endlich mit pinterest anfangen, meine Tochter hat ihr Abitur gemacht und ist kurz davor, aus zuziehen *wenn sie dann weiß, was sie will…) und ich lie e Holland auch! Schön dies alles bei dir gelesen zu haben und ich bin gespannt auf deine nächsten 52 blogartikel!
    Liebe Grüße, Annette

    Antwort
    • 9. Januar 2022 um 18:13
      Permalink

      Liebe Annette,
      hab lieben Dank für deine Rückmeldung – ja wir scheinen tatsächlich viel gemeinsam zu haben! Auf deine Beiträge – und das nähere Kennenlernen – freue ich mich ebenfalls schon!
      Viele Grüße von Nicole

      Antwort
  • 24. Dezember 2021 um 7:07
    Permalink

    Hallo Nicole,
    was für ein ereignisreiches Jahr! Lustig: Wir sind dieses Jahr auch in Schlüsselfeld gelandet und haben dort in der kleinen Brauerei außergewöhnliche Biere gefunden. Am besten sind die witzigen Biernamen.
    Eine Bucket List besitze ich übrigens auch: https://www.netreisetagebuch.de/bucket-list-2021/
    Dort warten auch noch eine Menge Dinge zum Abhaken.
    Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest und viel Erfolg im neuen Jahr. Beim Weihnachtsschmaus werde ich diesmal wohl an räkelnde Seehunde denken müssen… 😉
    Liebe Grüße
    Annette

    Antwort
    • 9. Januar 2022 um 18:19
      Permalink

      Hallo Annette,
      deine Bucketlist ist super – ich kann bei ganz vielen deiner Punkte mitmachen bzw. habe schon einige geschafft… Wuppertaler Schwebebahn ist auch mein Ziel, in Kroatien war ich schon 2 x – ein Traum – Quedlinburg und den Harz kenne und liebe ich, weil mal eine Freundin dort gewohnt hat… Da werde ich doch immer mal wieder vorbeischauen!
      Und das Hertl-Bier ist aus unserem Bierkeller nicht mehr wegzudenken – wir lieben den Geschmack und das krative Marketing sehr!
      Herzliche Grüße von Nicole

      Antwort
  • 21. Dezember 2021 um 5:43
    Permalink

    Liebe Nicole,
    ein wunderbarer Rückblick. Und die Entscheidung vom Sie zum Du begrüße ich sehr.
    Für 2022 alles Gute und wenn möglich bitte weitere gemeinsame Projekte.
    Herzliche Grüße, Korina

    Antwort
    • 21. Dezember 2021 um 20:58
      Permalink

      Liebe Korina,
      liebsten Dank für deine schöne Rückmeldung – der Rückblick war neben allem anderen ein echter Kraftakt und ist innerhalb von nur 3 Tagen entstanden… Wie immer verdankt mein Blog dir viel, danke auch für das Stupsen in Richtung „du“. Das fühlt sich jetzt gut an!
      Dir wünsche ich ebenfalls tolle, beschauliche, entspannte und virenfreie Fest- und Feiertage und einen superguten Start ins neue Jahr – natürlich mit weiteren gemeinsamen Projekten!!!
      Herzliche Grüße von
      Nicole

      Antwort

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