Mein Monatsrückblick September 2021: Mit 55 Jahren, da fängt das Leben an…

Meine 4 Highlights im September – Geburtstag, Messebesuch, Käpt’n Book-Lesefest und Familienzeit

Aller guten Dinge sind drei! So feierte ich meinen 55. Geburtstag

Im September war es bei mir ziemlich turbulent – Geburtstag, Ehrenamt, Messebesuch und Familienzeit waren meine Highlights. Persönlich hat mich mein Geburtstag am meisten beschäftigt – nach langen Überlegungen, ob und wie ich feiere, hatte ich mich dann doch spontan entschlossen, meine Freund:innen einzuladen. Ich hatte einfach so große Sehnsucht, einmal wieder mit Freund:innen ganz unbeschwert zusammenzukommen, zu feiern und zu plauschen… Weil es also wegen Corona im letzten Jahr so wenig persönliche und freundschaftliche Begegnungen im echten Leben gab und sich das Wetter am 17. September nach ein wenig Zicken und Sträuben dann doch noch sonnig und mild präsentierte, habe ich ihn einfach 3 x – in Worten: drei Mal – gefeiert.  

  1. Einmal als kleinen Kaffeekranz – auch ein schönes, altes Wort, oder?! – mit einigen Freund:innen direkt am selben Tag unten auf der Wiese vor dem Haus. Da ich erst zwei Tage vorher eingeladen hatte, freute ich mich sehr über die spontanen Besucher:innen, die sich zu mir auf den Weg gemacht hatten – manchmal  sind diese spontanen Aktionen ja die nettesten… Wir waren eine feine Runde, es war so schön, mal wieder beisammenzusitzen!
  2. Einmal  am Abend – mit Mann, Sohn und und einem sehr guten Freundes-Pärchen bei unserem Lieblings-Inder Mogul mitten in der Bonner Altstadt – mit köstlichem Essen, leckeren Cocktails, hausgemachten Limos und dem wunderbar spätsommerlichen und wuseligen Kneipen-Flair. Übrigens gibt es neben der schönen Lage und dem großartigen Essen einen besonderen Grund, warum wir gerade dort so gern hingehen – und der hat tatsächlich mit Sprache zu tun: Einer der Kellner hat offensichtlich mit einem sehr altertümlichen Deutschbuch unsere Sprache gelernt – und so genießen wir es immer sehr, von ihm in seiner ganz ungewohnt altmodischen und sehr zuvorkommenden Art bedient und angesprochen zu werden – eine sprachliche Zeitreise zur Jahrhundertwende! 
  3. Und einmal Anfang Oktober im Haus der Geschichte und bei mir zu Hause mit Buffet und Plausch – doch davon werde ich natürlich erst im Oktober-Rückblick erzählen…
 
Die Messehallen Düsseldorf sind wieder geöffnet: auf zum Caravan Salon 

Beruflich war es für mich als Texterin eher ruhig – ein Highlight für mich war nach langer Zeit ein erster Messebesuch live und in Farbe auf dem Caravan Salon in Düsseldorf für den Verband Deutscher Naturparke, bei dem ich seit 2017 arbeite und seit April für Presse & Kommunikation zuständig bin. Ich hatte einen Tag Standbetreuung am Gemeinschaftsstand der Naturparke und Nationalen Naturlandschaften. Die erste Live-Messe nach Corona in den Messehallen überhaupt war spannend: Nicht zuletzt, weil wir uns am Stand wunderbar mit den Kolleg:innen aus den anderen Naturparken und mit den Besucher:innen unterhalten und austauschen konnten – nach so langer Zeit der Video-Konferenzen. 

Außerdem freue ich mich darüber, dass ich mich beim Verband erfolgreich immer weiter in die Untiefen von Typo 3 einfuchse und dass meine neue Ansprechpartnerin bei der betreuenden Website-Agentur erst kürzlich eine langjährige Freundin geworden ist, die meine Probleme und Laienfragen immer sofort versteht…

 
Das Bonner Käpt’n Book-Lesefest in unserer Kirchengemeinde war großartig!

Wochenlang hatte ich zusammen mit Konstanze Ebel / @dichtungsding ehrenamtlich sechs Lesungen für unsere Evangelische Öffentliche Bücherei Pauluskirche in Friesdorf organisiert – und zusammen mit allen weiteren helfenden Händen von Küster über Büchereileitung und Presbytern bis hin zu unterstützenden Müttern sechs tolle Lese-Events ermöglicht. Es wurden Institutionen kontaktiert, Termine abgestimmt, Hygieneregeln recherchiert, Bänke und Stühle gerückt, Technikfragen geklärt, Geschenke besorgt, hunderte Mails und Nachrichten hin- und hergeschickt und vieles mehr! Ende September ging es endlich los!

Vier Tage lang kamen täglich bis zu 60 Kindergarten- und Grundschulkinder in die Kirche, um hier Kinderbuchautor:innen live zu erleben. Möglich macht das seit einigen Jahren die Stadt Bonn, die im Rahmen des Lesefestivals Käpt’n Book jedes Jahr neue, tolle Schriftsteller:innen entdeckt und einlädt.

Auch ich lasse es mir natürlich nicht nehmen, bei ein oder zwei Lesungen live dabei zu sein. Denn wir begrüßen und betreuen die Gäste in unserer Kirche natürlich gerne persönlich. Am 28.09. habe ich gleich zwei Lesungen im Rahmen von Käpt’n Book betreut.

Was hat Frau Honig mit Lisa Simpson und der Maulenden Myrte aus Harry Potter gemeinsam?

Wenn man dabei unvermutet die Frau kennenlernt, die sich nicht nur die wunderbaren Geschichten von Frau Honig ausgedacht hat, sondern auch die Synchronstimme von z. B. Bart Simpsons kleiner Schwester oder der „Maulenden Myrte“ aus Harry Potter ist, dann ist das einfach ein ebenso tolles wie überraschendes Erlebnis. Sabine Bohlmann hat nicht nur die Kinder, sondern auch uns Erwachsene mit ihrem kreativen Lesefeuerwerk verzaubert…

Und ich bin sicher, dass sich an diesem Abend des 28. September einige Eltern sehr wunderten: Sie werden von fliegenden Teppichen gehört haben, höchstwahrscheinlich wild herumfliegenden Socken ausgewichen sein oder über eine geheime „Schlechte Worte-Schublade“ stolpern – irgendwann ganz zufällig…

 

Opernklänge und Live-Zeichnungen mit Carla Haslbauer

Der Morgen begann mit der Lesung von Carla Haslbauer. Sie hat in diesem Jahr ihr erstes – und noch dazu selbst illustriertes – Kinderbuch veröffentlicht. Mit ihren Kindheitserinnerungen aus „Die Tode meiner Mutter“ brachte sie uns sogar herrliche Opernklänge mit in die Kirche!

Wow, als Tochter einer Opernsängerin groß zu werden, das stelle ich mir ziemlich spannend vor. Noch dazu, wenn die Mama auf der Bühne so oft und so „echt“ stirbt, dass einem da ganz furchtbar traurig ums Herz werden kann beim Zusehen… Wie gut, dass die Mama nach ihren Opernauftritten immer wieder fröhlich und quietschlebendig nach Hause kam und weiter ihre Arien in der Badewanne schmetterte.

Besonders begeistert waren wir von den wunderbaren Live-Zeichnungen: Auf Zuruf musste Carla Haslbauer Babyhexen mit dickem Po, Hexenbesen, Lollies am Hut und Bart im Gesicht malen, und noch viel mehr… Herrlich, so eine kreative Lese-Gesangs-Zeichen-Sing-Veranstaltung in der Kirche!

Es war mir ein Fest – und trotz der vielen Arbeit freuen wir alle uns schon jetzt wieder auf Käpt’n Book in 2022! Dann findet das Rheinische Lesefest vom 23. Oktober bis 6. November statt.

 
Familienzeit mit Cousin und „Gator“

Nach der Messe nutzte ich die Gunst der Stunde, um meinen Cousin und seine Familie nach langer Zeit mal wieder zu besuchen. Hach war das schön! Statt also auf der Rückfahrt im Stau zu stecken, wurde ich beim Grillen im wunderschönen Park verwöhnt, durfte zum ersten Mal auf einem sog. Gator mitfahren und habe auch die Kinder meines Cousins – also meine Großcousine bzw. Cousine 2. Grades und meinen Großcousin bzw. Cousin 2. Grades – wiedergesehen. Die Kleine kommt schon bald in die Schule und den kleinen Mann kannte ich bisher nur vom Foto.

Apropos Gator – Sie möchten wissen, was das ist? Da mein Cousin Förster und Jäger ist (und sogar Hubertus heißt, wie der Schutzheilige der Jäger), verfügt er – wie früher schon mein Onkel – u. a. über richtig coole Fahrzeuge zur Forstwirtschaft und Landschaftspflege. Und so wurde ich „Stadtmensch“ mit dem sog. Gator von John Deere eine Runde durchs Gelände kutschiert. Das war im wahrsten Sinne des Wortes richtig „abgefahren“! Mir hat es einen Riesenspaß gemacht.

Überhaupt ist das große Park-Gelände, in dem mein Cousin mit seiner Familie lebt und arbeitet und das ich schon als kleines Mädchen geliebt habe, wie ein großer Abenteuerspielplatz… Ich habe z. B.

  • dem Dackel beim Enten jagen im Teich zugesehen, 
  • mit den Kindern die selbst gepflanzten Möhren aus der Erde gezogen und direkt aufgegessen – wie früher bei der Oma…
  • gelernt, dass man die Grillkohle ganz schnell mit einem „Flammenwerfer“ zum Glühen bringen kann…,
  • mich sehr verwöhnt gefühlt und
  • das gemeinsame Grillen, Essen und Plauschen im Familienkreis im Park in vollen Zügen genossen!

Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen – umso schöner war dieser Besuch für mich! Zum einen, um wieder mit meiner Familie mütterlicherseits zusammen zu sein. Zum anderen – meine Tante war die Schwester meiner Mama – weil ich mit beiden dort in Ratingen sehr viele schöne Momente erlebt hatte und beide leider sehr jung verstorben sind. Deshalb war ich glücklich, mich an diesem Ort wieder mit ihnen verbunden zu fühlen. Das war ein wirklich toller Nachmittag und Abend! Danach hatten sich auch die Freitags-Staus aufgelöst und ich bin glückselig nach Hause gefahren.

 
Was sonst noch war im September
  • Zum Geburtstag hatte ich mir Spenden für die Flutopfer des Ahrtals oder persönliche Erlebnisse gewünscht. Eines dieser besonderen Erlebnisse schenkte mir eine liebe Freundin:  Seit über 2 Jahren war ich wieder auf einem Live-Konzert, denn meine Freundin hat mich zu „Musik in den Häusern der Stadt“ eingeladen. Das ist eine Veranstaltungsreihe, die unter dem Namen @kunstsalonkoeln vor vielen Jahren gegründet wurde und aktuell in Hamburg, Köln und Bonn stattfindet. Nachwuchskünstler spielen in den unterschiedlichsten Locations: vom Wohnzimmer über ein Büro bis zur Küchenausstellung. Für uns spielte das Joel Havea Trio bei @bulthaup.designfunktion in Bonn. Eine sehr coole Location für so ein Konzert: Wir saßen in Designersesseln mit viel Platz und Luft, wurden von einem superfreundlichen Team mit Cremant begrüßt und in der Pause mit Snacks, Wein und Wasser verwöhnt. Was für eine schöne Überraschung! Die Musik war fantastisch – eine echte Entdeckung für uns, u. a. gab es tongaische Klänge (auf meinem Instagram-Kanal gibt es einen kurzen Video-Ausschnitt).
  • Blutspenden stand im September wieder an – ich habe vor über zwei Jahren wieder damit angefangen und habe mich zum 11. Mal „anzapfen“ lassen – Mini-Checkup, sehr freundliche Betreuung durch das Rote Kreuz und Lunchtüte inklusive. 
  • Im September habe wir endlich wieder unser Café Selig in der Kirchengemeinde eröffnet – immer freitags bieten wir Kaffee und Kuchen an.Und weil wir immer öfter Nachfragen nach veganem Kuchen haben, habe ich mich erstmals an dieses Back-Experimet gewagt und einen herrlich saftigen Schokokuchen gebacken – mit geraspelten Zucchini. Sooo lecker, er kam megagut an. Übrigens auch bei allen Nicht-Veganer:innen, denn den Unterschied schmeckt man gar nicht. Das Rezept von Bianca Zapatka kann ich wärmstens empfehlen.
  • Meine beiden Kreuzchen zur Bundestagswahl habe ich am 26. September live im Wahllokal in der Grundschule gemacht – und erwarte jetzt mit Spannung die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen. Sie auch?
  • Sechs Blogbeiträge habe ich im September veröffentlicht: U. a. gibt es meine Wörter des Tages und meine Elfchen mit begleitenden Texten ab sofort auch auf meinem Blog und nicht nur auf Instagram und Facebook. ZERHEILT und INKOMMODITÄT machten den Anfang. Außerdem finden Sie ein Elfchen zu meinen Sommerhighlights, meinen Doppel-Monatsrückblick Juli und August 2021, meinen Beitrag zu #12von12 im September und mein Manifest – „Meine 3 x 3 goldenen Prinzipien der Zusammenarbeit“ auf meinem Blog.
  • Vier Wörter des Tages habe ich im September gepostet: Zerheilt, Inkommodität, Manifest und Wankelmut. Diese Wörter finde ich im Alltag, beim Schreiben oder beim Zeitunglesen und verbinde sie mit meinen Gedanken – in meinen Instagram-Highlights, und nach und nach auch hier auf dem Blog, finden Sie die Wörter des Tages alle gesammelt.
  • Drei Elfchen sind entstanden – eines beim Wandern durch die sonnige Eifel, eines zur Bundestagswahl und eines zu meinem Lieblingshobby Lesen. Alle Elfchen sammele ich in meinen Instagram-Highlights – und nach und nach auch auf diesem Blog.
 
Was kommt im Oktober?

Der Oktober wird ein besonderer Monat, denn wegen der Herbstferien habe ich 14 Tage Urlaub, die ich u. a. in Holland, pardon, den Niederlanden, verbringe. In der restlichen Zeit steht folgendes an:

  • Unsere Planungsgruppe für eine neue Website unserer Kirchengemeinde hat eine erste Struktur erarbeitet und vorgeschlagen – und das Go für eine Umsetzung durch das Presbyterium bekommen – bald können wir ganz konkret an den Inhalten feilen und aussagekräftige Texte und Bilder einstellen.
  • Ich werde auf meiner Website weitere Elfchen und Worte des Tages veröffentlichen. Außerdem gibt es ein neues Elfchen-Format, über das ich schon eine Weile nachdenke… Lassen Sie sich überraschen!
  • Eine zweite PM ist im Entwurf bei einer Kundin – jetzt geht es an die Abstimmung und den Versand.
  • Viele Themen-Vorschläge für Blogbeiträge aus der Content Society habe ich noch nicht umgesetzt – die gehe ich jetzt nach und nach an.
  • Da meine Montagssportgruppe nach nur einem Monat leider schon wieder „führungslos“ ist – Übungsleiter:innen sind wohl schwer zu finden derzeit – muss ich mir eine verlässliche Sportalternative neben dem Wandern und Walken suchen.

Was sind Ihre Aufgaben und Pläne im Oktober? Kann ich Sie und Ihre Projekte mit Text, Redaktion oder PR unterstützen? Falls ja, kontaktieren Sie mich gerne per Mail oder hinterlassen Sie mir einen Kommentar!

Nicole Isermann

Nicole Isermann steht seit über 25 Jahren für Text, Redaktion und PR mit Leidenschaft! Mit Einfühlungsvermögen verfasst und bearbeitet die Wahlbonnerin Texte, die ankommen, berühren und Mehrwert liefern - am liebsten für Unternehmerinnen mit echtem Herzens-Business und zu den Themen Essen & Trinken, Lesen & Schreiben, Reisen & Kultur, Natur & Umwelt oder Engagement & Lernen. Ihre Sprachlust befriedigt die Fachjournalistin u. a. mit ihren kreativen Elfchen und Zelfchen. Zudem engagiert sie sich ehrenamtlich für Kultur-, Kirchen- und soziale Projekte.

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