Mein Monatsrückblick Januar 2021 – Vom Schreiben, Bloggen und Isolations-Dasein

Zum ersten Mal in meinem Leben schreibe ich hier einen Monatsrückblick – nach dem ebenfalls ersten epischen Jahresrückblick 2020, der in der Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters/Sympatexter entstand.

Warum also schreibe ich jetzt auch einen ersten Monatsrückblick?

Ganz einfach:

  1. Erstens ist es die aktuelle Wochenaufgabe in der Content Society – dazu unten mehr.

  2. Zweitens stelle ich mich neuen Themen und Herausforderungen gerne und bin gespannt, wie die Menschen auf solche eher persönlichen Artikel reagieren. Und die Personenmarke „Nicole Isermann“ herauszustellen muss ich ebenfalls dringend lernen. Schließlich gibt es mich nicht zweimal. Was an mir anders oder besonders ist, fällt anderen Menschen ja erst auf, wenn ich es selbst in authentische Worte fassen kann. Das finde ich super spannend und ist meine Motivation.

  3. Und drittens habe ich beim Schreiben dieses ersten Monatsrückblicks schnell begriffen, warum das sinnvoll ist: Es ist wirklich hilfreich für mich, hier die drei bis vier wichtigsten Themen – Erfolge, schöne Erlebnisse und vielleicht auch Hemmnisse – der vergangenen vier Wochen festzuhalten. Ein Ausblick zum Schluss hilft mir dabei, die nächsten Schritte und Aufgaben im Blick zu behalten. So entsteht einerseits eine gewisse Verbindlichkeit, indem ich sie hinaus in die Welt trage, andererseits kann ich so monatlich korrigieren, anpassen und überprüfen.

Wie also war mein Januar 2021 im Rückblick?

Insgesamt war er ziemlich produktiv und motivierend. Was waren meine wichtigsten Themen in diesem Januar? Das ist ganz leicht zu beantworten: Der Start der „Content Society“; mein erster „Was ist…?“-Artikel über eine kreative Schreibmethode – und privat leider ein nicht so schönes Ereignis, nämlich die zweite Quarantäne-Erfahrung meines Lebens – das unselige C-Wort kam uns plötzlich sehr nah.

Aktives Bloggen in und mit der Content Society

Mein Januar war in Bezug auf das Bloggen schon fast perfekt – so darf es gerne in den folgenden elf Monaten bleiben: Denn als Mitglied der Content Society von Judith Peters ist es mir tatsächlich gelungen, jede Woche einen Blogartikel zu schreiben – und vor allem auch zu veröffentlichen! Die Blogartikel regelmäßig auf den sozialen Medien zu teilen gehört natürlich auch dazu.

In der Gruppe geht es aber nicht nur darum, nach eigenen oder von Judith unverbindlich vorgegebenen Themen regelmäßig zu bloggen, sondern noch um so viel mehr. Wir geben uns gegenseitig wertvolles und wertschätzendes Feedback. Wir teilen gute Tipps, stellen und beantworten Fragen. Wir treffen uns mindestens einmal die Woche bei virtuellen CoBlogging-Terminen. Wir vernetzen uns auf allen möglichen Plattformen und Kanälen und tauschen uns ständig aus. Die rund 80 Frauen, die mit mir in der Content Society mitmachen, sind so bunt wie das Leben: Ich finde es wahnsinnig spannend, mich durch sie mit Themen und Werdegängen auseinandersetzen zu können, auf die ich sonst vielleicht gar nicht gestoßen wäre… Zum Beispiel auf die virtuellen 360-Grad-Filme von Carola Epple, die die therapeutische Arbeit bereichern, oder auf die Kämpferin für „grüne“ WordPress-Seiten Stefanie Pingel, nur um einmal zwei zu nennen, die mir im Januar aufgefallen sind.

Dieses Online-Format ist tatsächlich genau mein Ding, um ins Tun zu kommen und in einem unverbindlich vorgegebenen Rahmen und in meinen persönlichen Zeitfenstern eine Menge zu lernen. Daher war es genau die richtige Entscheidung, hier für 12 Monate mitzumachen.

 

Mein liebster Blogartikel im Januar: „Was ist ein Elfchen?“

  Wörter  
  sind flüchtig   
  so schnell vergessen   
  wenn sie nur ausgesprochen   
  Schreib!   

Mein Januar war also vom regelmäßigen Schreiben geprägt – deshalb darf in meinem Monatsrückblick auf keinen Fall eine kleine Gedichtform mit elf Wörtern in fünf Zeilen fehlen! Von den vier bisher erschienenen Blogbeiträgen also war mein schönster – weil kreativster – der letzte mit der Überschrift „Was ist ein Elfchen?“.  Auf diese Methode des kreativen Schreibens bin ich selbst erst kürzlich gestoßen. Und ich bin davon so begeistert, dass ich sie nicht nur verbreiten möchte, sondern seitdem ständig neue Elfchen texte. Ich kann gar nicht anders, weil es mir so großen Spaß macht und so unglaublich leicht fällt, damit in den Schreibprozess zu finden!

Eine schöne Idee ist es, einmal eine Elfchen-Challenge ins Leben zu rufen – danke an Korina Dielschneider für diese Anregung – ich denke schon darüber nach… Egal ob beruflich oder privat – Elfchen trage ich ab jetzt aus der Grundschule hinaus in die ganze Welt…

 

Das große „C“: ein krankes Kind und 11 Tage amtlich verordnete „häusliche Isolation“

Zu den weniger schönen Erlebnissen im Januar gehörte unsere familiäre Quarantäne. Das erwachsene Kind hatte sich bei einer Freundin angesteckt und für eine Covid-Erkrankung noch halbwegs moderate, aber dennoch recht heftige Grippe-Symptome. So teilten wir also für elf Tage nicht nur die große Sorge um die Gesundheit unserer Tochter, sondern auch zu viert unsere Wohnung. Sich hier logistisch ständig aus dem Weg zu gehen, um eine Ansteckung untereinander zu vermeiden, und dabei dennoch allen Homeschooling und Homeoffice-Verpflichtungen nachzukommen, war manchmal nicht leicht. Immerhin haben wir einen Balkon, den ich kurzerhand zur Corona-Lounge gemacht habe, damit wir auch bei den eisigen Temperaturen eingekuschelt in Mantel und Decke draußen sitzen konnten.

Zum Glück sind wir alle vier gut aus dieser Situation herausgekommen – das Kind ist wieder symptomfrei, wir drei Familienmitglieder sind negativ geblieben und die große Hilfsbereitschaft unserer Freund:innen (Einkäufe, Care-Pakete, Blumen, Vitamine, Zuspruch, Dasein) hat uns wunderbar durch diese Zeit getragen. Jetzt sind wir seit einigen Tagen wieder „frei“ und genießen es, wieder an die frische Luft zu dürfen, einkaufen zu können und den ganz normalen Alltag zu leben.

Wer lesen möchte, wie unsere 11 Tage Quarantäne im Detail aussahen, kann das in meinem Corona-Tagebuch auf Instagram oder Facebook nachlesen – auch dort habe ich viel geschrieben im Januar… Vielleicht mache ich sogar noch einen persönlichen Blogartikel daraus!

 

Mein Ausblick auf den nächsten Monat:

  • Ein Zoom-Treffen mit Stefanie Pingel, die mir die Möglichkeiten einer „grünen“ WordPress-Seite erklärt und bei der Einrichtung hilft – denn eine neue WordPress-Seite soll es geben, und wenn sie auch noch nachhaltig ist, umso besser!

  • Die Vorbereitungen für die neue Seite und den Umzugs aller Blogbeiträge von ProjektText.com auf die neue WordPress-Seite sowie die Überarbeitung der weiteren Inhalte.

  • Mindestens 4 weitere Blogartikel schreiben und veröffentlichen – davon wieder einen Monatsrückblick.

  • An allen drei Masterclasses der Content Society teilnehmen.

  • Wöchentlich an einem CoBlogging-Termin teilnehmen.

  • Wieder viel spazieren/wandern/walken gehen – hoffentlich nochmal irgendwo im Schnee.

  • Wieder Freund:innen treffen, virtuell und mit Abstand im echten Leben.

  • Mich von der Tochter verabschieden, die für das Sommersemester ihren Wunschstudiengang gefunden hat, und beim Umzug helfen.

Was sonst noch war:

  • Die Studienplatzzusage für die Tochter während der Quarantäne – hip hip hurra!

  • Das Halbjahreszeugnis des Sohnes per Post – das für ihn und die meisten in der Q1 nach 2 Lockdowns und Homeschooling nicht so gut wie erhofft, aber besser als befürchtet ausfiel.

  • Mehrere schöne Spaziergänge im Kottenforst mit und ohne Schnee – die sind ja immer Corona-konform…

  • Ein lebendiger Familien-Spieleabend mit Malefiz – wer kennt das noch?

  • Ein wunderbarer Tagesausflug in den Schnee mit den Kindern in der Vulkaneifel und tollen Erinnerungsfotos.

  • Ein abendlicher Neujahrs-Spaziergang als „Fotosafari“.

Wenn ich das so lese, bin ich froh, dieses Format Monatsrückblick umgesetzt zu haben – und ich bin sicher, dass elf weitere folgen werden. 

Welche Erlebnisse, Erfolge und Erwartungen hatten Sie im Januar? Haben wir Gemeinsamkeiten? Ich freue mich über Kommentare hier!

 

 

 

Nicole Isermann

Nicole Isermann ist seit über 25 Jahren freie und fest angestellte Fachjournalistin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie arbeitet für Unternehmen, Vereine, Verbände, Agenturen oder Gründer. Der Blog PRojektText.com bietet alles rund um professionelle PR für KMU und das zielgruppengerechte Texten: on- wie offline.

2 Gedanken zu „Mein Monatsrückblick Januar 2021 – Vom Schreiben, Bloggen und Isolations-Dasein

  • 6. Februar 2021 um 17:19
    Permalink

    Liebe Nicole,
    ein sehr gelungener Rückblich. Um die Corona Lounge beneide ich dich wirklich nicht. Unser Großer hatte auch Corona, aber er wohnt nicht mehr zu Hause. Mein Mann hatte kurz Kontakt mit ihm und sich deshalb für 10 Tage freiwillig in die Isolation begeben. Fand er gar nicht so schlecht. Klausurtagung zu Hause. Macht er vielleicht nochmal, dann aber keine 10 Tage mehr.

    Gut gefallen hat mir übrigens, dass du so viele Bilder im Beitrag hast. Ich bin da noch zögerlich….

    Und: was ist denn eine „grüne WP Seite?

    Herzliche Grüße, Korina (die sich auf die Challenge freut)

    Antwort
    • 10. Februar 2021 um 21:43
      Permalink

      Liebe Korina, vielen Dank für dein schönes Feedback! In der Gruppe hieß es ja, persönliche Bilder gehören in so einen Artikel – also bin ich bildertechnisch über meinen Schatten gesprungen ;). Und was eine grüne WordPress-Seite (WP) ist, verrate ich an anderer Stelle später… Work in progress szs.

      Antwort

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