Mein Monatsrückblick April 2021: Mehr Meer. Mehr Schreiben. Mehr Humor. Mehr Draußen.

Der April 2021 ganz schön abwechslungsreich. Sowohl beruflich wie privat ging es bei mir um Perspektiv- und Formatwechsel und um einen ersten Corona-Blues nach 14 Monaten Pandemie-Erleben. Wie ich den überwinden und in kreative Kraft umwandeln konnte, lesen Sie heute in meinem Monatsrückblick April.

Meine Schreib-Highlights waren der Aprilscherz in der Blogger-Gemeinschaft „The Content Society“ am 1. April, meine epische Zusammenfassung meiner ersten eigenen #blogparadegendergerechtigkeit und die Teilnahme an Judith Peters kostenloser 7-Tage-Blog-Challenge #boomboomblog mit der Veröffentlichung eines 5. Beitrages auf meinem Blog und viel #storydoing drum herum. Privat waren die gemeinsamen Ostertage mit meiner Familie und mein Aufenthalt auf Amrum nur mit mir selbst die Top-Ereignisse.

Geburtstag, Ostern & Familienzeit

Mein Sohn hatte Anfang April Geburtstag – puh, schon 17, da ist es bis zu Abi und Studium auch gar nicht mehr so weit… Zusammen mit Ostern war das Grund genug für die nun studierende Tochter, für ein paar Tage nach Hause zu kommen. Das gemeinsame Kochen, Backen und Spielen habe ich so sehr genossen – das war echte Qualitäts-Familienzeit!

Besonders skurril fand ich die Erfahrung, dass wir unsere Tochter jetzt wie eine Mischung aus Familie und Besuch behandeln und auch sie anders reagiert als vor ihrem Auszug – wir waren alle irgendwie achtsamer miteinander. Eine richtig schöne und entspannende Erfahrung!

Da hat sogar das halbleere Zimmer nicht weiter gestört: Wir haben es provisorisch mit einem gemütlichen Matratzenlager, Lichterkette und meinem alten Esszimmertisch aus Studientagen als Schreibtisch gefüllt. Denn neue Möbel kaufen können wir ja gerade wegen Corona noch nicht. 

Wunsch ans Universum: Sehnsucht nach Tapetenwechsel

Zu diesem Monatsrückblick gehört auch mein allererster Corona-Blues – und wie er sich glücklicherweise ins komplette Gegenteil umkehren ließ… Kurz vor den Osterferien war ich so richtig mies gelaunt. Die vielen schlechten Nachrichten rund um Corona und das ständige zu Hause und nie alleine sein sind mir mächtig aufs Gemüt geschlagen.

Und obwohl mir natürlich klar war und ist, dass es mir objektiv geyehen sehr gut geht – kein Berufsverbot, Gesundheit, keine kleinen Kinder mehr, ein festes und sicheres Dach über dem Kopf, einen festen Job, eine tolle Wohnumgebung etc. – wollte ich nur eins – mal raus aus Bonn! Vermutlich hat mich das Umzugswochenende in Stuttgart Anfang März (Monatsrückblick März) wohl erst so richtig angefixt…

Aber wie sollte das gehen bei dem andauernden Aufenthaltsverbot zu touristischen Zwecken? Ein Flug nach Mallorca oder woanders hin kam für mich auf keinen Fall in Frage. Ich wäre am allerliebsten – ein paar Tage nur – an die Nord- oder Ostsee gefahren. Und schon öfter habe ich erfahren, dass Wünsche wahr werden, wenn man sie ins Universum schickt. Eine tolle Gelegenheit für eine journalistische Auszeit tat sich auf und ich griff beherzt zu.

Amrum – ich komme!

Amrum, ich komme und bleibe für eine ganze Woche – was für eine Riesenfreude! Nicht nur, dass mein Corona-Blues schon auf der Hinfahrt mit der Fähre vom Wind hinweggefegt wurde und ich in der Weite des Strandes und Wassers perfekt abschalten und neue Energie tanken konnte. Nein, auch das Alleinsein und sogar die lange Autofahrt durch Schnee, Hagel, Graupel, Sonnenschein und wieder Schnee, Hagel, Graupel, Sonnenschein… haben mich total geerdet.

So kam es, dass ich auf der ziemlich leeren Insel ganz konzentriert und entspannt viele Texte geschrieben und geplant und einiges an Fachlektüre weggelesen habe. Joggen, Radfahren, Kuchen essen, durch die Dünen und am Strand entlang spazieren, Briefe und Karten schreiben, fotografieren, den Möwen und Gänsen lauschen, telefonieren und Lesen – oder einfach mal gar nix tun – gehörten zum Freizeitprogramm. Nur zum Schwimmen war es leider viiieeel zu kalt – da bin ich eine echte Memme. Immerhin war ich stundenlang mit den Füßen im Wasser und habe selbigen dadurch ein wunderbares Sand- und Salzpeeling beschert!

Fun fact:
„En ai as en ai, saad a prääster, do lingd hi efter det gusai“.
(„Ein Ei ist ein Ei“, sagte der Pastor, da griff er nach dem Gänseei).
Das ist eines von rund 2.500 Sprichwörtern und gleichzeitig der Titel des „Fering-Öömrang Spreegwurdleksikons“ – der Sprichwortsammlung von Föhr und Amrum, herausgegeben 2012 von Volkert F. Faltings und Reinhard Jannen.

 

Positives Corona-Fazit: Remote arbeiten immer und überall ist toll!

Mein Fazit: Ein Gutes hat Corona: Nun kann man wenigstes immer und überall remote im Homeoffice arbeiten und trotzdem mal woanders sein – deshalb werde ich, sobald man wieder darf, öfter einmal mein Homeoffice woanders aufschlagen. Denn so ein Perspektivwechsel lässt so viel an Kreativität und guter Laune frei, dass ich danach wieder ganz entspannt dem Alltag zu Hause trotzen kann – mit oder ohne Pandemie.

 

Das waren die Aprilthemen auf meinem Blog

Neu in diesem Monatsrückblick ist ab sofort, dass ich hier immer meine monatlichen Blogartikel beschreibe und verlinke. Auf meinem Blog sind im April sogar fünf statt nur vier Beiträge erschienen! Neben den vier wöchentlichen Beiträgen kam noch der Artikel zur „Boom Boom Blog“-Challenge dazu:

Warum heißt es eigentlich „die“ Führungskraft? – Eine Petition

Mein gemeinsamer Aprilscherz mit Korina Dielschneider zum 1. April hat tatsächlich einen ernsten Hintergrund. Und auch wenn es zunächst eher „scherzhaft“ gemeint war, schadet der Eintrag in die Petitionsliste sicher nicht. Denn wir möchten die Wahrnehmung und den großen Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit in deutschen Chefetagen gerne ändern. Warum? Weil die Recherchen zu unseren Artikeln auch für uns erschreckende Zahlen offenbart hat, vor allem in den Chefredaktionen der Regionalpresse gibt es kaum Frauen.

Mein Monatsrückblick März 2021 – vieles war neu

Die Tradition, einen Monatsrückblick zu schreiben, finde ich großartig – ich kann mich viel besser fokussieren, meine Vorsätze und Ziele überprüfen und mich so ganz leicht an die schönsten Ereignisse und Fortschritte erinnern.

13 plus 1: Starke Meinungen zum Gendern – Zusammenfassung meiner #BlogparadeGendergerechtigkeit

Im März hatte ich anlässlich des Frauentags und der aktuellen Genderdebatte in den Medien spontan zu meiner ersten eigenen Blogparade aufgerufen und mich sehr über die vielfältigen Meinungen und Anregungen der Teilnehmer:innen gefreut. Auf Amrum konnte ich meine epische Zusammenfassung in aller Ruhe schreiben und veröffentlichen. Lesenswert, finde übrigens nicht nur ich. 

Was ist der Unterschied zwischen Werbung und PR?

Dieser Fachbeitrag hat mir viel Spaß gemacht, denn der Unterschied ist tatsächlich vielen Menschen inner- wie außerhalb der Branche gar nicht immer so klar. Besonders gefreut hat es mich, dass Judith Peters ihn in ihrem 14-tägigen „Feedback-Friday“ der Content Society berücksichtigt hat! Denn diese individuellen Rückmeldungen zu Text und Blog sind absolut hilfreich und machen beides immer noch ein bisschen besser!

Warum ich es liebe, für mich – und noch lieber für andere – zu schreiben!

In der Challenge von Boom Boom Blog sollten wir einen Beitrag darüber schreiben, was wir an unserem Business am meisten lieben. Keine Frage, dass ich mich für das Schreiben als Thema entschieden habe – denn es gibt mindestens vier gute Gründe für mich, warum das Schreiben für andere mir so viel Spaß macht! Nebenbei haben wir wieder viel über das Storydoing herum gelernt und ich habe viel genetzwerkt. 

Und wenn ich noch mehr Zeit für das Schreiben hätte, gäbe es vermutlich auch noch mehr Artikel, denn an Ideen, Blogparaden und Challenges mangelt es gerade nicht…

 

Was sonst noch war:

  • Im April war sehr viel Draußen – schon vor Corona bin ich regelmäßig spaziert, gejoggt, gewandert, geradelt und gewalkt. Aktuell kommen viele zusätzliche Kilometer dazu, denn die meisten Verabredungen, die überhaupt zustande kommen, finden ausschließlich draußen statt. Und weil Rumsitzen in der Kälte nicht so toll ist, bleibt… genau: die gemeinsame Bewegung an der frischen Luft! Ich zeichne längst nicht alles mit meiner App Sportractive auf, dennoch komme ich im April auf stolze 71 Kilometer zu Fuß: in Bonn in Kottenforst, Rheinaue und Siebengebirge, auf Amrum und in der Eifel.
  • Dabei entstehen nebenbei ganz viele schöne Naturaufnahmen mit meinem Handy, an denen ich mich dann regelmäßig freue und die mir immer wieder zeigen, wie schön es in unserer Welt trotz und mit diesem fiesen Virus ist. Das „Kleine im Großen suchen“ ist mein Motto schon seit über einem Jahr.
  • Meine Worte des Tages im April waren Nichtvergessungsblatt, drin(k)end und Sch(m)erz – ich poste sie auf meinem Instagram- und Facebookprofil. 
  • Im April habe ich drei neue Elfchen geschrieben, eines über das Schreiben, eines über das Bloggen und eines über meine Auszeit auf Amrum
  • Mein Mann und ein Großteil seiner Kernfamilie sind bereits geimpft – nun warten ich und die Kinder sehnsüchtig darauf, dass die Impfprioritäten ganz bald aufgehoben werden und wir auch dran sind. Bis dahin nutzen wir die Schnelltests zwei- bis dreimal wöchentlich und halten uns weiterhin an die Regeln.

 

Was steht im Mai an?

  • Den im April geplanten Podcast-Kurs bei Heike Wegener PR habe ich wegen meiner spontanen Auszeit auf Mai verschoben.
  • An der #meetthebloggerde21-Instagram-Challenge von Anne Häusler teilnehmen. Hier posten wir täglich nach einem von ihr vorgeschlagenen Thema und vernetzen uns.
  • Ich bin nach der Boom Boom Blog-Challenge doch noch in das 8-Wochen-Programm The Blog Bang von Judith Peters gehüpft. Dort kann ich in toller Gesellschaft vor allem die Themen WordPress beim grünen Hoster Raidboxes (steht schon seit Februar auf meiner To do-Liste) und meine Über mich-Seite angehen. Am 3. Mai geht es los.
  • Meine Blogging-Buddy Korina Dielschneider beginnt im Mai mit ihrer 2. LeichtErleben-Gruppe – und ich bin natürlich dabei und freue mich auf den zielführenden und hilfreichen Austausch. Mein Ziel ist es, dass dadurch nicht nur mein Körper um einiges leichter wird…
  • Weitere vier Artikel in der Content Society schreiben – mindestens.
  • Meine Yoga-Pilates-Onlinekurse wieder regelmäßiger mitzumachen – mein Rücken sagt, er braucht das nach dem vielen Schreiben…
  • Die Pfingsttage zu Hause genießen, denn wir werden wieder eine Woche lang zu viert sein.

Was waren Ihre Highlights im April? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Schreiben Sie auch einen Monatsrückblick? Kommentieren Sie gerne hier!

 

Nicole Isermann

Nicole Isermann steht für Text, Redaktion und PR mit Leidenschaft! Seit über 20 Jahren arbeitet sie unter dem Kürzel NicPR als freie und fest angestellte Fachjournalistin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen, Vereine, Verbände, Agenturen oder Gründer:innen. Auf ihrem Blog PRojektText.com findet sich alles rund um professionelle PR und das zielgruppengerechte Texten: on- wie offline. Aber auch viel persönliches - viel Spaß beim Lesen!

2 Gedanken zu „Mein Monatsrückblick April 2021: Mehr Meer. Mehr Schreiben. Mehr Humor. Mehr Draußen.

  • 5. Mai 2021 um 19:03
    Permalink

    Liebe Nicole,
    nicht nur deine Worte sind toll – ich mag insbesondere auch deine Bilder. Weiter so!
    Herzliche Grüße, Korina

    Antwort

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