Mein Monatsrückblick Juni 2021 – Der Blick zurück in Verwunderung

Ist es wirklich schon soweit? Wir haben schon Juli? Ja, tatsächlich, die ersten sechs Monate dieses Jahres sind bereits vorbei. Der längste Tag des Jahres ist auch Geschichte, die Tage werden jetzt wieder kürzer, obwohl wir doch noch gar keinen richtigen Sommer hatten… Ja – und auch Corona, Impfkampagne, Kreuzimpfungen, zu volle EM-Studios und risikoreiche Reisepläne beschäftigen uns alle noch immer viel stärker, als wir es uns Anfang des Jahres gewünscht hätten… Zeit also, zurückzublicken auf den Juni – und auf das letzte halbe Jahr dieses Jahres 2021.

Was waren meine Highlights im Juni?

  1. Ich habe mich Anfang Juni an meinen ersten drei Reels versucht, denn es heißt ja, dass die von Instagram gerade mit einer enormen Reichweite belohnt werden. Getestet habe ich das mit meinem Balkon-Springbrunnen, einem der vielen Gewitter und dem Bier „danach“ (nach dem Joggen!). Und ja, es ist tatsächlich so: Alle drei Reels – so belanglos sie eigentlich waren – wurden innerhalb von wenigen Stunden jeweils mehr als 1.000 Mal abgespielt.  Unglaublich! Grund genug, dass ich mich diesem Video-Format auch beruflich stärker widmen werde!

  2. Nach dem Lockdown ist vor vielen „ersten Malen“: Und so habe ich nach Monaten der Corona-Enthaltsamkeit im Juni wieder schöne Ereignisse, Begegnungen und Events erleben dürfen. Hach, wie wunderbar sich das anfühlt, sich wieder ganz in echt mit Menschen treffen zu können! Da war z. B.
  • der erste spontane Besuch auf der Terrasse im Lieblings-Restaurant;
  • das erste Boule-Spielen auf dem Dorfplatz mit Freundinnen;
  • der erste Wochenend-Ausflug zu Freunden mit Grillen, Übernachtung und wunderbaren Spaziergängen rund um den Maschsee in Hannover und einem chilligen Bier im dortigen Strandbad;
  • die ersten Kirchen-Events in Präsenz mit Team und Gemeinde bei der offenen „Götterfunken-Kirchennacht“ mit WDR-Übertragung und Theke; dem Öffnen unseres „Café Selig“ am Freitag Nachmittag und dem ersten Open-Air-Gottesdienst in Präsenz oder
  • die erste Einladung zum Garten-Geburtstag.
  1. Den sog. Content-Hub – ein super Tipp von Judith – habe ich Mitte Juni auf meinem Blog (unter Blog) sofort umgesetzt – eine kleine Änderung mit großer Wirkung: Denn damit macht man es nicht nur den Besucher:innen leichter, kategorisierte Beiträge zu finden, sondern auch den Suchmaschinen – SEO lässt grüßen! Nun habe ich also acht Kategorien mit jeweils einer einleitenden und suchmaschinenrelevanten Beschreibungen angelegt.

  2. Ich habe entdeckt, dass mein Statistik-Tool in WordPress wohl länger nicht aktiv war und es wieder eingerichtet. Allein. Da ich echt kein „Techy“ bin, erfüllt es mich immer wieder mit Stolz, wenn mir sowas ohne fremde Hilfe gelingt.

 

Was habe ich im Juni geschrieben?

  • 3 Elfchen sind entstanden – zu den Begriffen Krabbeln, lila und Pfingstrose.
  • 5 Wörter des Tages habe ich entdeckt – meine drei liebsten sind Seelenschutzgebiet, Entlästigen und Autophagie – die Posts finden Sie auf Instagram.
  • Erstmals seit Januar 2021 habe ich nur 2 Blogbeiträge statt 4 geschrieben – nämlich den Monatsrückblick Mai und #12von12 im Juni. Mehr habe ich diesmal leider nicht geschafft – obwohl die Wochenthemen in der The Content Society und in The Blog Bang soooo spannend waren! Die liefere ich alle noch nach, versprochen! Damit werde ich diesmal keinen Award-Hattrick gewinnen können, eigentlich schade…
  • Ein weiterer Beitrag zum Projekt 365schreibtipps – „Wörter oder Worte – wann schreibe ich was?“ wurde als Nr. 246 veröffentlicht.
  • Dass eines meiner Lieblingsthemen, über die ich seit meiner Zeit in Agentur und Catering-Unternehmen leidenschaftlich gerne schreibe, Food ist, kann man auf meinem Insta-Account unschwer erkennen: Im Juni sind sage und schreibe 12 Posts rund um Essen & Trinken entstanden…

Was war sonst noch los im Juni?

  • Viel Arbeit in meinem Teilzeitjob mit Newsletter-Urlaubsvertretung, Markenbildungsprozess, Verbandstagung und mehr.
  • Der krasse Radunfall meines Kindes mit gebrochenem Ellbogen, Platzwunde am Kinn und der zeitintensiven Auseinandersetzung mit dem Gesundheitssystem als gesetzlich Krankenversicherte. Aber: Der Schutzengel war im Einsatz – und so ist am Schluss alles glimpflich abgelaufen. Doch zum Arbeiten oder Schreiben kam ich da leider fast nicht mehr…
  • Eine neue, sehr nette Kundin – die erste, die mich über die Sozialen Medien fand – konnte ich leider nicht von meinem Angebot überzeugen. Ich hätte es total spannend gefunden, mit ihr zu arbeiten – aber ich habe beschlossen, meine Leistungen nicht „unter Wert“ zu verkaufen, und warte darauf, dass Kund:innen zu mir finden, für die es zu 100% passt.
  • Ohne Werbung oder Newsletter wachse ich organisch langsam weiter und habe seit meiner Abonnent:innen-Bereinigung auf Instagram im April schon wieder 14 neue gewonnen (ohne die seltsamen Profile mit Namen und Nummern, die ich nun regelmäßig sofort blockiere).
  • Den letzten Spargel genossen – gefühlt habe ich in dieser Saison ein ganzes Feld alleine verputzt!
  • Da mir gerade das Konzept Leih-Hund sehr gut gefällt, bin ich im Juni immer freitags mit der Hündin einer Freundin durch den Kottenforst gewalkt – Frida und mir hat das ziemlich gut getan – glaube ich zumindest…
  • Mein spontaner Start mit dem „Intervall-Fasten 16:8“ Ende Juni klappt erstaunlich gut und erspart mir neben ein bisschen Erleichterung auf der Waage tatsächlich meine abendlichen Heißhunger-Attacken. Und es beschert mir einen tieferen Schlaf – der Autophagie sei Dank. Und natürlich haben auch Korina und die tollen LeichtErleben-Frauen daran Anteil, die selbst mitmachen und immer wieder motivieren.
  • Im Juni konnte ich trotz des heißen Tages wieder erfolgreich Blut spenden – mir ist nicht schwindelig geworden und der Eisenwert war wieder hoch genug.

 

Was kommt im Juli?

  • Hoffentlich ein Urlaub – irgendwie, irgendwo, irgendwann…??? Denn durch verschiedene Widrigkeiten haben wir erstmals seit über 20 Jahren nix gebucht, keinen Plan und keine Idee, was zu Corona, mit einem lädierten und einem studierenden Kind und eigenen Terminkollisionen in welchem Zeitfenster möglich und jetzt auch noch buchbar wäre. Ab dem 17. Juli könnte es losgehen – any ideas anyone (bitte ohne Flug)? Ich freue mich sehr über Tipps!
  • Eine Kundin, die schon Anfang des Jahres auf mich zu kam, wird nun tatsächlich meine Unterstützung im Bereich Pressearbeit buchen – ich freue mich sehr darauf.
  • Eine weitere Fachbuchrezension muss ich endlich abschließen.
  • Das Thema Gendern beschäftigt mich seit meiner Blogparade #gendergerechtigkeit immer wieder – aktuell, weil es so viele irre Kommentare zum neuen Gender-Leitfaden der Stadt Bonn gibt, der gerade erschien. Ich frage mich, warum über 71 Prozent aller Bürger:innen (laut einer Studie des Institut für Demoskopie Allensbach, erschienen am 16. Juni 2021 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) so vehement dagegen sind und oftmals sogar recht aggressiv kommentieren – dazu gibt es im Juli einen Rant von mir.
  • Der einwöchige Rapid Blog Flow von Sympatexter – Judith ist einfach so ansteckend, dass ich auch diese kostenlose Challenge wieder mitmache – hier kann jede:r bis zum Beginn am 12. Juli noch reinhüpfen!
  • Ein paar der fehlenden Blogbeiträge nacharbeiten – damit der Schnitt am Ende des Jahres wieder stimmt und 52 Blogbeiträge zusammengekommen sind.
  • Die letzten 6 Monatsrückblicke durchforsten und prüfen, was ich mir da vorgenommen habe und was noch offen ist.
  • Schauen, was ich jetzt im Urlaub alles von meiner Wunschliste fürs Leben (aka Bucketlist/Löffelliste) verwirklichen kann.
  • Endlich meinen neuen Hula-Hoop-Reifen bändigen und ein paar Umdrehungen schaffen, bevor er wie ein Stein runterknallt. Wer hat gute Tipps – die Videos sehen so easy aus und als Kind war es gar kein Problem – aber trotz breiter Hüften will es gerade einfach nicht gelingen.

Blick zurück in Verwunderung – wie war das letzte halbe Jahr?

  • Gelernt habe ich, dass The Content Society viel mehr ist als einfach jede Woche einen Blogartikel zu schreiben: Der fantastische und umfangreiche Input rund um die Technik und das Bloggen, die tolle Betreuung durch Judith und ihr Team, die Vernetzung mit vielen tollen Mitbloggerinnen, das Entdecken völlig neuer Themen und Perspektiven, das wertschätzende Feedback untereinander, die neuen virtuellen Freundschaften und meine eigenen Weiterentwicklung durch das regelmäßige Schreiben machen so viel Spaß! Auch wenn sie echt viel mehr Zeit kosten als gedacht. Als Corona-Anti-Depressions-Programm ist diese großartige Community jedenfalls einfach unbezahlbar! DANKE.
  • Erkannt habe ich, dass das Leben passiert und viele Pläne über den Haufen schmeißt – und dass es eben manchmal doch länger als gedacht dauert, bis etwas umgesetzt ist.
  • Erlebt habe ich, wie viel Spontanes, Kreatives, Inspirierendes mir begegnet – in der virtuellen wie in der echten Welt.

Was ist Ihr Fazit nach einem halben Jahr mit Corona und mit vielen Herausforderungen? Wie geht es bei Ihnen weiter in 2021? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

 

Nicole Isermann

Nicole Isermann steht für Text, Redaktion und PR mit Leidenschaft! Seit über 20 Jahren arbeitet sie unter dem Kürzel NicPR als freie und fest angestellte Fachjournalistin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen, Vereine, Verbände, Agenturen oder Gründer:innen. Auf ihrem Blog PRojektText.com findet sich alles rund um professionelle PR und das zielgruppengerechte Texten: on- wie offline. Aber auch viel persönliches - viel Spaß beim Lesen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.