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Zu Risiken und Nebenwirkungen … des Genderns

Schon wieder steht eine Änderung an: Kurz vor Jahresende 2023 hat das Bundesgesundheitsministerium – endlich – beschlossen, nach vielen kritischen Einwänden den bekannten Medikamenten-Warnhinweis in der Werbung zu gendern. Wer hat ihn nicht sofort im Ohr?

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Am 29.12.2023 was das erfreulicherweise Thema gleich auf Seite 1 meiner Tageszeitung, dem General-Anzeiger Bonn. Allerdings ließ mich der Inhalt dieses Beitrags als überzeugte Verfechterin des eleganten Genderns einmal mehr kopfschüttelnd zurück … Warum?

Weil der seit drei Jahrzehnten bekannte und gesetzlich vorgeschriebene Satz aus TV und Hörfunk, der nach jeder Medikamentenwerbung folgen muss, zwar nach den Gleichstellungsvorgaben des Bundesgesundheitsministeriums nun gegendert wurde. Aber in einer Weise, die meiner Meinung nach viel Luft nach oben lässt.

Warnhinweis-Schnellsprecher gesucht: Bitte nur vier Sekunden!

Kleiner Funfact am Rande: Da Zeit in der Werbung viel Geld kostet, wird der Warnhinweis so rasend schnell gesprochen, dass er Dieter Thomas Heck, dem Schnellsprecher-Moderator aus der Kultsendung „ZDF Hitparade“, wirklich alle Ehre macht. Und ist dir schon mal aufgefallen, dass dieser Satz seit 30 Jahren nur von Männern eingesprochen wird?! Eine Schelmin, die böses dabei denkt …

Gut gemeint?! Das generische Maskulinum hat ausgedient

Als Kind der 60er kann ich diesen Satz mit 32 Silben auswendig mitsprechen, wenn ich ihn in der Werbung höre. Hinterfragt habe ich seine Formulierung sehr lange nicht, ich hatte ihn so oft gehört und einfach verinnerlicht.

Tatsächlich hatte das Ministerium nach viel Kritik im Vorfeld die Initiative ergriffen, eine genderkonforme Formulierung für den Pflichttext zu finden, den das Heilmittelwerbegesetz vorschreibt. Noch im Mai 2023 wurde dieser Vorschlag jedoch von verschiedenen Seiten abgelehnt (Quelle: Pharmazeutische Zeitung).

Laut Heilmittelwerbegesetz muss dieser Hinweis bei Werbung „außerhalb der Fachkreise“ gut lesbar und von übrigen Werbeaussagen deutlich abgesetzt angegeben werden. In der TV-Werbung muss er vor neutralem Hintergrund gezeigt und gleichzeitig gesprochen werden. Doch bildet das gesetzlich vorgeschriebene generische Maskulinum in diesem Warnhinweis die Diversität des medizinischen Fachpersonals in Deutschland schon lange nicht mehr ab:

Von rund 402.000 berufstätigen Ärzt*inn*en war im Jahr 2019 mit 47,6 Prozent knapp die Hälfte weiblich. Bei den Apotheker*inne*n lag der Frauenanteil mit 70,5 Prozent in den vergangenen Jahren sogar deutlich über dem Anteil der Männer (Deutsche Apotheker Zeitung).

Ende 2022 lag der Anteil der Medizinerinnen sogar erstmals über 50 Prozent (Quelle: Bundesarztregister).

Wie gesagt, Zeit kostet in der Werbung richtig viel Geld. Vielleicht kam das Gendern auch deshalb erstmal äußerst ungelegen?!

Zeit ist Geld – bitte keine Doppelnennung

Denn klassischerweise wird heute beim gesprochenen Wort meist mit der Doppelnennung gegendert. Der obige Satz müsste also konsequenterweise lauten:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker.

Viel zu lang – und damit zu teuer. Außerdem ist der Satz nicht inklusiv, da er nur binäre Menschen berücksichtigt.

Nicht gut gemacht: Wo ist der Apotheker hin?!

Deshalb hat sich jemand – und ich würde wirklich sehr gerne wissen, wer das war! – eine Alternative ausgedacht. Sie ist um sieben Silben länger als das Original, aber kürzer als die Doppelnennungs-Variante. Diese ist trotz aller vorausgegangenen Kritik von Kabinett und Bundestag beraten und beschlossen worden und trat nun nach einer Übergangsfrist von fünf Monaten am 27. Dezember 2023 in Kraft:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hm – das soll jetzt die Lösung sein?! Wo ist denn jetzt bitte der Apotheker hin? Und warum werden der Arzt und die Ärztin personalisiert, während die Apotheke nun „neutralisiert“ und die Apothekerin gar nicht genannt wird? Das ist weder elegant noch einheitlich.

Leicht lesen bzw. professionell sprechen lässt sich der längere Satz durch das eingeschobene „in“ auch nicht, schon gar nicht innerhalb der bisher „etablierten Zeitspanne von vier Sekunden“.

Elegant und inklusiv Gendern geht besser

Da ich eine klare, gut verständliche Sprache schätze und mich gleichzeitig für das barrierefreie und inklusive Schreiben einsetze, hätte ich da zwei elegantere Lösungen im Angebot:

Lösung 1

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker.

Hier kommen die männliche und weibliche Form vor, ohne dass man den Satz durch die Wiederholungen beider Berufsgruppen künstlich in die Länge ziehen muss. Beide sind miteinander austauschbar, denn „Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin“ funktioniert ebenfalls.

Allerdings ist diese Formulierung nicht inklusiv, denn sie benennt nur die männlichen und weiblichen Menschen innerhalb der Ärzte- und Apothekerschaft.

Lösung 2

Deshalb plädiere ich sehr für eine zweite, inklusive und dennoch klare, leicht verständliche und leicht sprechbare Variante:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie in Ihrer Arztpraxis oder Apotheke nach.

So einfach? So einfach! Die neutrale Form macht das Gendern der einzelnen Berufsgruppen unnötig und bezieht gleichzeitig auch nicht-binäre Menschen ein. Außerdem fühlen sich laut einer kleinen Umfrage in meinem Bekanntenkreis dadurch auch Pharmazeutische-technische Assistentinnen und Assistenten (PTA) in Apotheken mitgemeint, denn tatsächlich dürfen auch sie zu Medikamenten beraten.

Liebe Verantwortliche in den Ministerien, Berufsverbänden, Pharmaunternehmen, Arztpraxen und Apotheken:

Bitte überdenkt die neue und sprachlich nicht ausgereifte Modernisierung des gesetzlich vorgeschriebenen Satzes noch einmal. Seid so klar und kurz wie möglich. Schließt alle Menschen ein.

Falls auch du meine Lösung 2 sinnvoller findest, schreibe doch gerne eine E-Mail mit dem Link zu meinem Blogbeitrag an den Bundesgesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach: karl.lauterbach@bundestag.de

Genderleichte Expertinnen-Tipps

Gendern ist leichter, als man denkt, wenn man von den eingefahrenen, gewohnten Formulierungen abrückt und die Zielgruppe und ihre Informationsbedürfnisse fokussiert im Blick behält.

Mit meinen Tipps zum eleganten Gendern fällt das inklusive und leicht verständliche Schreiben ganz leicht. Mein PDF gibt es hier für 0 Euro:

Elegant, barrierefrei und inklusiv Gendern kann ganz leicht sein!

Hier findest du noch mehr Beiträge zum Gendern:

Nicole Isermann setzt sich als Texterin für das elegante Gendern ein. Foto: Andreas Schäfer

Nicole Isermann

Nicole Isermann steht für Text, Redaktion, Content und PR mit Herz und Haltung! Mit Einfühlungsvermögen verfasst und bearbeitet die Wahlbonnerin Texte, die ankommen, berühren und Mehrwert liefern - am liebsten für Soloselbstständige mit echtem Herzens-Business. Ihre Lieblingsthemen sind Essen & Trinken, Lesen & Schreiben, Reisen & Kultur, Natur & Umwelt oder Engagement & Lernen. In den kreativen Schreibfluss findet Nicole u. a. mit ihren kreativen Elfchen und Zelfchen. Wenn sie nicht schreibt, engagiert sie sich ehrenamtlich für Kultur-, Kirchen- und soziale Projekte.

20 Gedanken zu „Zu Risiken und Nebenwirkungen … des Genderns

  • Pingback: Beim Gendern entstehen meine liebsten Blog-Momente - Nicole Isermann - NicPR

  • Hallo Nicole,

    du hast völlig recht, deine Vorschläge sind deutlich geschmeidiger als die neue offizielle Variante. Ich würde mich für deinen Vorschlag 2 entscheiden.

    Viele Grüße
    Birgit

    Antwort
    • Hallo Birgit,

      danke für deine Unterstützung – eigentlich verwunderlich, dass die Expertinnen und Profis in den Ministerien nicht selbst darauf gekommen sind. Ich würde gerne den Grund und die verschiedenen Versionen, die es ja sicher gab, mal kennenlernen …

      Viele Grüße
      Nicole

      Antwort
  • Liebe Julia, danke für diesen Artikel. Ich selber tue mich mit Genfern noch sehr schwer. Ich habe auch lange über diesen neuen Satz zu den Nebenwirkungen nachgedacht. Ich bin selber Apothekerin und arbeite in einer öffentlichen Apotheke.
    In einer Arztpraxis dürfen nach meinem Kenntnisstand die medizinischen Fachangestellten keine Auskunft über Risiken und Nebenwirkungen der Medikamente geben. Ist auch nicht deren Aufgabe, ob Arzt oder Ärztin darüber Kenntnis haben, wage ich nicht zu beurteilen.
    In der Apotheke arbeiten ja nicht nur Apotheker und Apothekerinnen, sondern auch Pharmazeutisch technische Assistentinnen oder Assistenten und Mitarbeiter:innen für den kaufmännischen Bereich. Das gesamte pharmazeutische Personal darf und muss die Kunden zu Risiken und Nebenwirkungen beraten, also nicht nur die Apotheker:innen, sondern auch PTAs.
    Insofern ist die Aussage: fragen sie in der Apotheke korrekt.
    Vielleicht bringst du diese Sicht noch in deinem
    Artikel unter.
    Herzliche Grüße, Birgit

    Antwort
    • Liebe Birgit,
      tatsächlich habe ich meinen Beitrag schon überarbeitet und sogar eine E-Mail an Herrn Dr. Lauterbach gesendet. Ich freue mich sehr über deine Ergänzung, die ich auch wichtig finde und in meinem Artikel ergänzt habe. Und deinen eigenen Weg zum Gendern wirst du sicher noch finden – vielleicht hilft dir dabei ja mein PDF für 0 Euro dabei? https://projekttext.com/anmeldung-elegant-gendern
      Viele Grüße
      Nicole

      Antwort
  • Liebe Nicole,
    so ein wichtiges Thema, über das noch viel mehr geschrieben und gesagt werden muss.
    Danke für den Artikel!

    Antwort
    • Liebe Hilke,
      ich freue mich, dass du auch zum Team Gendern gehörst und wir in 2024 hoffentlich gemeinsam auf das Thema aufmerksam machen werden!
      Viele Grüße
      Nicole

      Antwort
  • Ich komme noch aus der Generation, wo es in den Firmen nur Mitarbeiter gab, obwohl natürlich auch Frauen dort gearbeitet haben und wo damals Aufwände in „Mannstunden“ gemessen wurden. Es hat sich glücklicherweise viel geändert und ich bin zuversichtlich, dass sich in ein paar Jahren alle an das elegante Gendern gewöhnt haben werden.
    Ich komme ja auch aus der Generation, wo in Cafés, Restaurants, Zügen, Flugzeugen (!) geraucht wurde und viele geglaubt haben – die Welt geht unter und alle Lokale müssen zusperren und niemand fährt mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln …
    Ich finde es sehr wichtig, dass wir in der Sprache zum Ausdruck bringen, dass die Welt nicht nur aus Männern besteht.
    LG – Uli

    Antwort
    • Liebe Uli,
      ja, ich finde es auch wichtig, die Sprache bewusst zu nutzen, nicht nur in Bezug auf das Gendern übrigens. Und das Rauchen ist ein super Beispiel, nichts von den Ängsten und Nachteilen ist eingetreten, denn der Mensch an sich gewöhnt sich doch leichter an sinnvolle Veränderungen als gedacht. 😊 Danke dir für deinen Kommentar und deine humorvollen, unterhaltenden und voller Wissen steckenden Texte und Geschichten!
      Liebe Grüße
      Nicole

      Antwort
  • Liebe Nicole,
    danke für deinen Artikel! Ich gebe zu, keine Gender-Liebhaberin zu sein, mache das jedoch weitmöglichst. Deinen Vorschlag finde ich genial! Warum sind die schlauen Köpfe im Ministerium nicht selbst darauf gekommen? Schicke ihnen DEIN Angebot, bei künftige Fragen als Expertin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen… VIEL ERFOLG!
    Viele Grüße,
    Gabi

    Antwort
    • Liebe Gabi,
      danke für deine positive Rückmeldung, ja ich sollte das direkt mal an Herrn Lauterbach senden … 😊 Warum denken die immer so kompliziert? Wäre auch korrekter, da in der Apotheke auch PTA S beraten dürfen …
      Liebe Grüße
      Nicole

      Antwort
  • Alles wäre viel einfacher, wenn man die Grundformen wie gehabt sexusindifferent belassen würde, anstatt sie praxisfremd als männlich zu positionieren, und stattdessen für Männer und Nonbinäre genauso movieren würde wie für Frauen. Das wäre auch was die morphologische Struktur angeht im Gegensatz zu Doppelnennungen oder Gendersternformat tatsächlich optimal geschlechtergerecht. Siehe https://www.gendern-zwei-null.de

    Antwort
    • Hallo Christian,
      ja, die gleichgestellte Movierung könnte tatsächlich eine gute Lösung sein. Auch wenn es erstmal ungewohnt klingt, gefällt es mir besser als das -y von Phettberg. 😊 Aber sprachliche, neutrale Formulierungen zu finden, die alle einschließen, ohne Sonderzeichen oder Endungen, finde ich als Lösung aktuell am ansprechendsten.
      Danke für dein Feedback und
      viele Grüße
      Nicole

      Antwort
      • Mit Vermeidungsformulierungen wird das Texten allerdings unnötig erschwert, da man sich andauernd irgendeine Umschiffung überlegen muß. Wenn es um Personen geht, ist es präziser und stilistisch auch meist besser, die einfach direkt zu benennen.

        Beispiel: „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie in Ihrer Arztpraxis oder Apotheke nach.“ Hier wird nur der Ort der Nachfrage benannt (übrigens notabene: ARZTpraxis). Es reicht aber nicht, eine Praxishilfe am Tresen zu befragen, sondern soll sich schon auch an den Arzt wenden.

        Mit gleichgestellter Movierung ist die sprachliche Ausrüstung optimal: Man kann elegant und unkompliziert mit der Grundform sexusneutral adressieren (was auch immer noch dem normalen Sprachgebrauch entspricht) oder mit Movemen gezielt weiblich, männlich oder nonbinär, je nach Bedarf. Geschlechtergerecht und eindeutig. Alternativer Formulierungen kann man sich bedienen, wenn sie sich stilistisch anbieten, ist aber nicht dazu gezwungen, um bloß keine direkte Personenbezeichnung zu verwenden.

        Antwort
        • Ich für mich sehe Bürgersteig oder Arztpraxis nicht als zu gendernde Begriffe an, da sie keine Personen bezeichnen und ich mir beim Lesen oder Hören nur die Sache, aber keine Menschen vorstelle. Auch Gast oder Vorstand würde bei mir durchgehen, da dies eher Funktionen für mich sind als Personen. Soviel Freiheit gönne ich mir zum Vorteil, es einfach zu halten.
          Und in meinem Bekanntenkreis gibt es viele PTAs, die „in der Apotheke“ auf Nachfrage vorziehen, da sie ebenfalls Auskünfte geben dürfen. Insofern wurde dieser Vorschlag von Ihnen gutgeheißen.
          Aber wie ich schon sagte, die Movierung kann ich mir auch gut vorstellen, ist aber für mich nicht die einzige Option.

          Antwort
  • Hallo Nicole,

    ich liebe diesen Artikel. Er zeigt so schön auf, wie Deutschland funktioniert.
    Ich bin noch nicht ganz beim Gender angekommen, weil es aus meiner Sicht für die deutsche Sprache nicht so einfach ist, wie in der englischen. Dennoch bin ich der Meinung, man müsste sich einfach etwas mehr Gedanken machen, dann klappt das. Dass es klappt sieht man sehr schön an Deiner Lösung!
    Wir sind ja schließlich das Land der Dichter und Denker… theoretisch.

    Danke dafür und dass Du mir ein Denkanstoß zum Gendern gegeben hast.

    Liebe Grüße
    Julia

    Antwort
    • Liebe Julia,
      ja, Gendern ist ein weites Feld, und am besten nähert man sich so an, wie es für einen selbst passt. Noch gibt es ja leider (oder zum Glück?) keine verbindlichen Regeln. Daher ist das Thema vermutlich auch weiterhin so kontrovers.
      Danke, dass du mir dieses schöne Feedback gegeben hast, sich überhaupt bewusst zu sein, ist ja bekanntlich der erste wichtige Schritt.
      Viele Grüße
      Nicole

      Antwort
  • Pingback: KW52/2024: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society

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