#12von12 – Mein 12. Juli 2021in Bildern

Wie die Zeit verfliegt – gestern war schon wieder der 12. und auch der 7. Monat dieses Jahres ist schon wieder fast zur Hälfte rum. Dabei habe ich mein #12von12  im Juni gefühlt gerade erst veröffentlicht, oder? Dank der langen Blogger:innen-Tradition, Sympatexter und Draußen nur Kännchen dokumentiere ich seit Mai meinen 12. Tag im Monat in 12 Bildern, und merke dabei, dass ich dadurch diesen Tag bewusster wahrnehme und erinnere als andere, die undokumentiert an mir vorüber fliegen. Haben Sie auch schon einmal bei #12von12 mitgemacht? Probieren Sie es, es schärft Wahrnehmung und Bewusstsein, schafft Erinnerung, bringt Sie den Menschen näher – und macht außerdem ganz einfach großen Spaß!

Diesmal war es bei mir gar nicht so ein ganz normaler Montag mit Büro, Terminen, Einkaufen, Kochen und Sport, sondern ein besonderer: Denn ich hatte mich vor einer Weile mit einer Freundin zu einer Radtour verabredet. 

#12von12 am Vormittag

#01
Los ging es am Morgen mit einem Bett-Selfie – das muss man sich erstmal trauen, so ein Bild – verknittert und verschlafen – zu machen und zu veröffentlichen 🙂 Deshalb ist es auch nur schwarz-weiß…

 

#02
Meinen Caro-Kaffee trinke ich im Sommer immer auf dem Balkon – auch wenn es regnet, denn er ist zum Glück überdacht. Am Montag ist das flow-Magazin meine Morgenlektüre. Blättern Sie manchmal auch einfach nur so ein Magazin durch und finden dabei zufällig genau das, was Sie beschäftigt? Auf dieses Lesezeichen mit dem passenden Zitat bin ich beim Blättern gestoßen:

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.

Und das, nachdem ich am Sonntag meinen Blogartikel über „Sprache“ veröffentlicht habe…

Und während ich gerade auch das zauberhafte Buch von Carmen Thomas „Vom Zauber des Zufalls“ lese, auf das ich – richtig – durch Zufall durch einen Zeitungsartikel stieß… Denn die Moderatorin Carmen Thomas wurde kürzlich 75 und mit ihrem legendären Ü-Wagen (der steht übrigens hier in Bonn im Haus der Geschichte) und ihrem „aufregenden“ Urin-Buch bin ich groß geworden… Spielen Zufälle auch in Ihrem Leben eine Rolle? Wobei inspirieren sie Sie?

#03
Bevor ich mich auf den Weg ins Büro mache, müssen schnell noch diese herrlichen Kirschen mit – hmmmm, der Geschmack der Kindheit liegt mir schon beim Waschen auf der Zunge.

#04
Angekommen – das ist mein Arbeitsplatz beim Verband Deutscher Naturparke, wo ich 2017 als Projektkoordinatorin für das wunderbare Klimaschutz-Tourismus-Projekt „Katzensprung Deutschland“ begonnen und in diesem Jahr die Pressearbeit & Kommunikation in Teilzeit übernommen habe.

#12von12 am Mittag

#05
Früher als sonst nach einem halben Arbeitstag mache ich mich auf den Weg nach Bonn, denn ich bin um 14 Uhr mit einer Freundin zum Radeln verabredet. Das Wetter ist doch viel besser als angesagt, und so radeln wir am Rhein entlang Richtung Norden, der Domstadt entgegen. Mal sehen, wie weit wir kommen. Der Rhein ist stellenweise schon ganz schön hoch, sodass wir etwas bezweifeln, dass alle Radwege noch befahrbar sein werden…

#06
Auf dem Weg – irgendwo zwischen dem Hafen Bonn und der Fähre Lülsdorf bei Wesseling direkt am Rhein – entdecke ich dieses reizende „Häuschen“. Das ist mit Abstand der hübscheste Bücherschrank, den ich seit langem gesehen habe. Direkt daneben steht eine Bank unter einem Streuobstbaum mit direktem Blick auf den Fluss, ein perfekter Platz für eine Lesepause. Aber: Wir haben noch viel vor, deshalb fahre ich etwas wehen Herzens weiter und nehme mir vor, hier nochmal vorbeizufahren, mit Kaffee, Keksen und Zeit.

#07
Nach gut 20 Kilometern strammen Radelns erreichen wir den Fähranleger in Lülsdorf bei Wesseling und setzen über auf die „Schäl Sick“, wo wir wieder nach Bonn zurück fahren wollen. Ich liebe Fähre fahren – die frische Brise auf dem Wasser ist wie ein kleines Stück Urlaub in der Heimat. Apropos „Schäl Sick“ – der Begriff ist rheinisch und steht für „scheele/falsche Seite“. Im Rheinland ist das auch heute noch ein geläufiger Ausdruck für die aus Sicht des Betrachters jeweils andere, das heißt „schlechte“ oder auch „falsche Seite“ des Rheins. Die ist meistens rechts (in Flussrichtung betrachtet).

#08
Drüben in Niederkassel-Lülsdorf angekommen fahren wir ein Stück durch den Ort, bis wir den Deich erreichen und dort eine Pause einlegen. Wir plauschen, knuspern Kekse, trinken Wasser (Kaffee hatten wir leider nicht dabei und zum Einkehren gab es dort gerade nix) und beobachten die vorbeiziehenden Containerschiffe. Als mein geschundenes Hinterteil sich wieder ein bisschen von dem echt unbequemen Sattel und dem eigentlich nicht tourenkompatiblen Cityrad erholt hat, fahren wir weiter. Mit einem E-Bike, das ich schon seit letztem Sommer haben möchte, wäre das sicher komfortabler gewesen, denn zu allem Überfluss haben wir nun Gegenwind.

#12von12 am Abend

#09
Nach weitern Kilometern und einigen Extra-Schleifen, weil wir uns ein paar Mal zwischen den Rhein- und Siegarmen verfahren, erreichen wir nach fast vier Stunden endlich wieder Bonn und  steuern ohne weitere Umwege unser Ziel für diesen milden und – oh Wunder – regenfreien Abend an: Das Restaurant Casbah. Hier gibt es köstliche vegane, vegetarische und fisch- und fleischhaltige Gerichte – und die Speisekarte kommt gleich als Magazin mit vielen Zusatzinfos daher. Sitzen kann man hier, direkt am Sterntor mitten in der City, auch sehr schön. Ich habe den Halloumi-Burger probiert und dazu Hauspommes mit Minz-Mayonnaise. Köstlich!

#10
Nach dem Essen lerne ich ein neues Spiel kennen: Tatort Theater. Das ist quasi eine To-go-Version von Cluedo und funktioniert im Prinzip wie ein Sudoku – deshalb kann man es auch alleine spielen. Wir lösen 2 Fälle und plauschen beim Weinchen – denn auch die Weinauswahl ist hier kreativ: Ich probiere den „Wildkätzchen-Riesling“ und meine Freundin den „Schwarzen Peter“. Cat-Content geht immer – auch beim Wein, lerne ich… Beide Weißweine gefallen uns.

#11
Mit vollem Bauch, zufrieden und müde von der langen Tour muss ich nun noch nach Hause radeln – aber die Bewegung tut tatsächlich nochmal gut. Im Lennéviertel in der Bonner Südstadt mache ich schnell noch ein Foto von der schönen Architektur.

#12
Endlich wieder zu Hause – das war ein langer und wunderschöner Tag! Und so ganz und gar untypisch für einen Montag… Jetzt heißt es Fotos in der Story posten, Beine hochlegen und ausruhen…

Das war mein #12von12 im Juli 2021. Schauen Sie auch mal bei Draußen nur Kännchen vorbei, hier finden Sie nicht nur meinen Beitrag als Nr. 119, sondern auch die von vielen anderen Blogger:innen, die ihre Beiträge hier verlinken können. Und im August machen Sie einfach mal mit!

Schreiben Sie mir gerne, welches Bild Ihnen am besten gefallen hat und warum – ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Nicole Isermann

Nicole Isermann steht für Text, Redaktion und PR mit Leidenschaft! Seit über 20 Jahren arbeitet sie unter dem Kürzel NicPR als freie und fest angestellte Fachjournalistin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen, Vereine, Verbände, Agenturen oder Gründer:innen. Auf ihrem Blog PRojektText.com findet sich alles rund um professionelle PR und das zielgruppengerechte Texten: on- wie offline. Aber auch viel persönliches - viel Spaß beim Lesen!

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